SEITENBEREICHE


zur ifs Homepage.

ifs Pressemeldung

Röthis, den 17. Juli 2007

Bei Problemen mit der Lehre zeigt das ifs Lehrlingscoaching Auswege auf

Stehen Lehrlinge in Vorarlberg vor Problemen, die die erfolgreiche Absolvierung ihrer Ausbildung gefährden bzw. verhindern, so finden sie beim ifs Lehrlingscoaching die richtige Unterstützung. Alleine im vergangenen Schuljahr (September 2006 bis Juni 2007) haben 129 Lehrlinge in beruflichen oder schulischen Konfliktsituationen den Rat der beiden Lehrlingscoaches gesucht. Die Finanzierung des Projekts wird vom Land Vorarlberg und dem AMS getragen.

Gerade eben ging ein Lehr- und Berufsschuljahr zu Ende, ein Jahr in dem so mancher Lehrling mit großen Problemen am Arbeitsplatz oder in der Schule zu kämpfen hatte. Für viele Jugendliche in einer dualen Ausbildung ist das ifs Lehrlingscoaching zu einer wichtigen Anlaufstelle geworden, die in scheinbar ausweglosen Situationen Hilfe und Unterstützung bietet und Auswege aufzeigt.


Fakten zum Lehrlingscoaching

Bei zwei Dritteln der 129 Jugendlichen, die in den vergangenen zehn Monaten das ifs Lehrlingscoaching kontaktiert hatten, war das Weiterbestehen des Lehrverhältnisses akut gefährdet. Diese Lehrlinge kamen zum Lehrlingscoaching weil bspw. innerbetriebliche Konflikte oder die bereits angedrohte Kündigung die Fortsetzung ihrer Berufsausbildung bedrohten. Gefährdet ist die Lehre aber auch durch schulische Probleme oder das persönliche Verhalten des Jugendlichen. In 28 Fällen konnten die Lehrlingscoaches durch Intervention einen Lehrabbruch verhindern und somit den Arbeitsplatz sichern.

Für rund ein Drittel der Jugendlichen, die sich 2006/2007 an die zwei ausgebildeten BeraterInnen des ifs Lehrlingscoachings wandten, war das Lehrverhältnis bereits aufgelöst worden. 17 Jugendliche fanden mit Unterstützung ihres Lehrlingscoaches wieder eine neue Lehrstelle.

22 Lehrlinge befinden sich derzeit in einer Neuorientierungsphase und versuchen mittels Bewerbungen, einen neuen Ausbildungsplatz zu erhalten. Es ist zu erwarten, dass sich bis September die Anzahl der aufgelösten Lehrverhältnisse zu den gesicherten oder neu vermittelten Lehrverhältnissen die Waage halten wird. Ein großer Erfolg für das Lehrlingscoaching und die begleiteten Lehrlinge.

Innovatives Projekt zur Arbeitsplatzsicherung

Die Aufgabe der beiden ifs Lehrlingscoaches, Mag. Verena Folie und Josef Gojo ist es, junge Menschen mit Problemen in der Lehre zu stärken. Das innovative Projekt leistet nunmehr bereits im dritten Jahr einen wichtigen Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung von Jugendlichen in Vorarlberg. Wenn Probleme frühzeitig erkannt werden, können - mit professioneller Unterstützung - bessere und schnellere Lösungsstrategien erarbeitet werden.

Das Ziel des ifs Lehrlingscoaching ist es, den jährlich rund 500 Lehrabbrüchen in Vorarlberg entgegenzuwirken und mit den betroffenen Lehrlingen und Betrieben individuelle Lösungsstrategien zu erarbeiten, die das berufliche Fortkommen sichern. Deshalb umfasst das Coaching-Angebot neben der individuellen Beratung und Begleitung der Lehrlinge bei Bedarf auch das Einbeziehen der Eltern und AusbildnerInnen.

Lehrlingscoaching wird in ganz Vorarlberg angeboten, Coaching-Termine sind flexibel bspw. an allen Beratungsstellen des Institut für Sozialdienste im ganzen Land möglich. Die Erstanmeldung kann durch den Lehrling selbst erfolgen - per Telefon/SMS unter 0664 1452 789 oder per Mail an lehrlingscoaching@ifs.at.. Die Inanspruchnahme ist für den Lehrling kostenlos.

Folder des ifs Lehrlingscoaching

Schriftgröße

Zurück zu Pressemeldungen 2007.


Fact-Box

ifs Lehrlingscoaching
Kirchgasse 4b
6850 Dornbirn

Telefon/SMS 0064 1452 789
» E-Mail.


Die Leistungen auf einen Blick

  • Beratung und Coaching von Lehrlingen und (potentiellen) LehrabbrecherInnen

  • Beratung und Unterstützung des Umfeldes
    Eltern, Ausbildungsbetrieb, Berufsschule

  • Sozialkompetenztraining
    Selbstwert, Kommunikation, Bewerbung, Umgang mit Konflikten und Selbstorganisation

  • Krisenintervention und Konfliktmanagement

  • Zuziehen und Vernetzung mit weiteren ExpertInnen im Bedarfsfall
    z.B. Jugendarbeit, Therapie, Sucht- und Schuldenberatung, Nachhilfe usw.