SEITENBEREICHE


zur ifs Homepage.

Ich bin Mutter/Vater... Und auch nur ein Mensch!

Kein Mensch ist von Anfang an ein guter Vater oder eine gute Mutter - Tatsache ist, dass nur die Übung den Meister macht und niemand die Kunst der Erziehung von Anfang an beherrscht.

Übung
In Kleingruppen werden Einstellung und Erziehungsziele zu bedeutsamen Fragen in den ersten vier Lebensjahren diskutiert und reflektiert. Die Ergebnisse werden anschließend im Plenum zusammengetragen. Eltern setzten sich in den Kleingruppen mit folgenden Fragen (siehe unten) auseinander:



Ungeborene

Fragen an die Gruppe

Elternrolle und Vorstellungen von Elternschaft reflektieren;


pädagogische Leitlinien/entwicklungsfördernde Einstellungen




Säuglingsalter (0 - 1 Monate)

Fragen an die Gruppen



pädagogische Leitlinien/entwicklungsfördernde Einstellungen




Kleinkind (12-36 Monate)

Fragen an die Gruppe



pädagogische Leitlinien/entwicklungsfördernde Einstellungen




Kindergartenkind (3-4 Jahre)

Fragen an die Gruppe



pädagogische Leitlinien/entwicklungsfördernde Einstellungen



"Das verbannte Wissen" (A. Miller)
"Verletzungen unserer Kindheit aufzudecken, bedeutet sich zu befreien vom Zwang weiterzugeben, was man selbst nie haben wollte. Möglich ist dies leider nur, wenn wir dem Schmerz, der uns angetan wurde nicht mehr davonlaufen wollen, sondern ihn zulassen und ihn so hinter uns lassen."



Überlastete Eltern

Überlastete Eltern ...
erreichen irgendwann einen Punkt, an dem sie nicht mehr liebevolle und fürsorgende Eltern sein können. Deshalb ist es absolut notwendig, dass Sie sich auch um sich selbst kümmern. Kinder können uns auch Energie geben, im Regelfall ist es aber gut und richtig, dass wir ihnen Kraft geben. Wenn wir jedoch die einzige Energiequelle für sie sind und diese versiegt, dann muss etwas passieren. Denken Sie einen Augenblick nach, wo steht Ihre Tankanzeige jetzt gerade?

Gute Eltern können Sie nur dann sein, wenn Sie selbst glücklich und gesund sind!



Ratschläge

Ratschläge, wie Sie Energie tanken können (nach Biddulph)


Das Sorgen für sich selbst, für die Partnerschaft und für die Kinder sollte Hand in Hand gehen. Wenn Sie sich um sich selbst kümmern, sind sie glücklicher und eher bereit, zu geben!

FÜR SICH SELBST SORGEN
FÜR DIE PARTNERSCHAFT SORGEN
FÜR DIE KINDER SORGEN



Wer zieht die Kinder groß?
Warum Eltern sich für Fremdbetreuung entscheiden?

Es gibt mehrere Gründe dafür, dass Eltern frühzeitig ins Berufsleben zurückkehren, hier einige Beispiele:




Jede Betreuungsmöglichkeit hat ihre Vor- und Nachteile

Die Debatte um die Qualität der Betreuung kreist im allgemeinen um Themen wie


All diese Punkte sind relevant, aber sie gehen an der Frage nach der Qualität der Beziehungen vorbei. Wenn ein Baby oder Kleinkind acht oder neun Stunden täglich mit Menschen verbringt, die von Berufes wegen mit seiner Betreuung beauftragt sind, dann sind es tatsächlich die Betreuer, die das Kind großziehen, und in nur geringem Maß die Eltern selbst. Aber niemand denkt, dass das Betreuungspersonal in die Rolle der Eltern schlüpfen soll. Es wird vorausgesetzt, dass Eltern nach wie vor alles Notwendige leisten, auch wenn die Zeit des Eltern-Kind-Kontaktes schrumpft, schrumpft und schrumpft.



Modelle von Betreuungseinrichtungen




Rangliste

Für die verschiedenen Betreuungsmöglichkeiten für ein Kind unter drei Jahren empfiehlt sich folgende Rangliste:


Für Kinder, die älter als drei Jahre sind, kann eine gute Kindertagesstätte einen echten Wert darstellen. In diesem Alter profitieren die Kinder von den gezielten Aktivitäten und dem Spiel mit Gleichaltrigen.

Entscheidungen sollten sich immer am Entwicklungsstand der Kinder orientieren!

Verzichten Sie im ersten Lebensjahr, wenn möglich, auf jede Form von organisierter Kinderbetreuung. Sorgen Sie dafür, dass immer ein Elternteil zugegen ist, und lassen Sie gegebenenfalls ihr Baby nur unter der Aufsicht eines vertrauenswürdigen und gut bekannten Babysitters zurück.

Wenn Sie auf organisierte Betreuung nicht verzichten können, so orientieren Sie sich an folgenden Richtwerten:




Hinweis

Steve Biddulph
"Das Geheimnis glücklicher Kinder"
Ein ganz anderer Elternratgeber, der zu Recht Weltbestseller genannt werden darf. Psychologische Sachverhalte, die in anderen Büchern höchst kompliziert geschildert werden, stellt Biddulph so klar und verständlich dar, dass man schon beim Lesen das Gefühl bekommt "logisch, klar, warum habe ich das bisher nicht so gesehen?" Eltern erhalten tatsächlich endlich einmal praktische Handlungsanleitungen, um mit ihrem Nachwuchs wieder fröhlicher, konfliktfreier und entspannter umzugehen. Sie erfahren, was wirklich in den Köpfen der Kinder vor sich geht - und wie man am besten darauf reagiert. Ein Buch, das für Eltern und auch Omas, Opas, Tanten, Onkels etc. Pflichtlektüre sein sollte. Denn warum soll Kindererziehung denn immer kompliziert sein?
Beust Verlag
ISBN 3-89530-000-4





AutorIn / VerfasserIn

Dr. Martina Hubner
Jg. 1962, Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Studium an der Universität Salzburg (Psychologie und Kunstgeschichte) Dissertation zum Thema: "Potential der Kunsttherapie in pädagogischen und therapeutischen Praxisfeldern"
Schwerpunkte in der Arbeit:
Klinisch-psychologische Behandlung von Kindern und Jugendlichen (Kunsttherapie, Spieltherapie, Entspannungsverfahren), Erziehungsberatung, heilpädagogische Sprechtage, Projektarbeiten im Gesundheitsbereich, Eintragung in der Bundesliste für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Mitarbeiterin der ifs Beratungsstelle Feldkirch


Weiterführendes Angebot bzw. Beratung

ifs Internetberatung oder eine der insgesamt sechs ifs Beratungsstellen

zum Seitenanfang springen


Schriftgröße