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ifs Pressemeldung

Röthis, den 22. Januar 2008

"Brückenschlag" auf Erfolgskurs

Ausweitung des Vorarlberger Weiterbildungsprogramms auf Landesverwaltung und neue Bundesländer

Seit 2002 wechseln beim Vorarlberger Weiterbildungsprogramm "Brückenschlag" Führungskräfte aus Wirtschaft und Sozialbereich für eine Woche in den jeweils anderen Arbeitsalltag. Ab heuer ist auch die Landesverwaltung beim Projekt dabei. Bundesweit gibt es ebenfalls Neuigkeiten. Das Programm wurde nun auch von den Bundesländern Steiermark und Kärnten übernommen. Wien, Niederösterreich und Burgenland bieten "Brückenschlag" bereits seit 2005 an, Salzburg ist in der Planungsphase.
 
Das Vorarlberger Weiterbildungsprogramm "Brückenschlag" gibt es seit fünf Jahren. Ursprünglich wechselten Führungskräfte aus Wirtschaftsunternehmen und Sozialeinrichtungen für eine Woche in den jeweils anderen Arbeitsbereich.

Nun tauchen auch VertreterInnen der Landesverwaltung für einige Tage in die Welt der Sozialinstitutionen oder der Privatwirtschaft ein. Ziel dieser Begegnungen, laut Projektleiterin Eva Jochum, ist eine bessere Vernetzung der Bereiche Wirtschaft, Soziales und Verwaltung. Daraus soll ein gesellschaftlicher Nutzen entstehen.

Teilnehmer aus der Landesverwaltung

Als erster Teilnehmer der Vorarlberger Landesverwaltung wagte Personalchef Helgar Wurzer einen Brückenschlag. Er verbrachte fünf Tage in der Therapiestation Carina in Feldkirch.

"Diese Erfahrung konfrontierte mich mit den unterschiedlichsten, aber immer sehr schwierigen Lebensläufen von Menschen, die darum ringen, in ihrem Leben wieder Tritt zu fassen", berichtet er. "Ich habe manche Anregungen mitgenommen und Erkenntnisse gewonnen, die ich in meinen Arbeitsalltag gut integrieren kann."

TeilnehmerInnen aus der Verwaltung haben auch die Möglichkeit, sich in einem großen Wirtschaftsunternehmen mit den diversen Themen, wie beispielsweise Personalentwicklung und Mitarbeiterführung, auseinander zu setzen.

Landesverwaltung als Einsatzstelle

In einem Pilotversuch wurden 2007 zwei Abteilungen der Vorarlberger Landesverwaltung zu Einsatzstellen für Brückenschlag-Teilnehmer. Die Wohnbauförderung betreute einen Einsatz von Wolfgang Meier, Leiter der Caritas Wohnungslosenhilfe. Andreas Bartl, Leiter der Lebenshilfe Werkstätte Hörbranz, verbrachte drei Tage in der Personalabteilung des Landes.

"Das Feedback aller Beteiligten war sehr positiv, und die Landesregierung steht hinter dem Programm Brückenschlag", sagt Eva Jochum. "Wir freuen uns daher, die Landesverwaltung als Einsatzstelle auch zukünftig im Programm dabei zu haben."

"Brückenschlag" auf Expansionskurs

Das Programm "Brückenschlag" macht auch in anderen Bundesländern Schule. Die Steiermark und Kärnten haben das Weiterbildungsprogramm vor kurzem übernommen und sind dabei, für 2008 einen Pilotversuch vorzubereiten. In Salzburg laufen Gespräche für eine Übernahme.

In den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland hat sich "Brückenschlag" seit seiner Einführung im Jahre 2005 mittlerweile gut etabliert.

"Brückenschlag" ist eine Initiative des Büros für Zukunftsfragen im Amt der Vorarlberger Landesregierung. Mit der Österreich-weiten Vernetzung und der Umsetzung von "Brückenschlag" in Vorarlberg ist das gemeinnützige wissenschaftliche Institut Kairos - Wirkungsforschung & Entwicklung beauftragt.


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Fact-Box

Weitere Informationen zu "Brückenschlag"


www.brueckenschlag.org.

Eva Jochum
Projektleiterin Brückenschlag
Kairos - Wirkungsforschung & Entwicklung
Anton Walser-Gasse 4
6900 Bregenz

Tel:. 05574 /58445
» E-Mail.


Neu:
Vlbg. Landesverwaltung ab 2008 im Programm mit dabei.
Übernahme von Brückenschlag auch in der Steiermark und in Kärnten

Teilnehmer aus der Landesverwaltung:
Dr. Helgar Wurzer, Personalchef Vorarlberger Landesregierung
Dr. Berndt Salomon, Bezirkshauptmann Feldkirch (Einsatz 2008)

Landesverwaltung nun auch Einsatzstelle für Brückenschlag-Einsätze:
Bisher mitgemacht haben: Wohnbauförderung, Personalabteilung

Teilnehmende Unternehmen (Auszug):

Etiketten Carini, Rhomberg Bau, Illwerke VKW, Doppelmayr, Erne Fittings, Omicron, Giko Verpackungen, Hirschmann Automotive

Teilnehmende Sozialinstitutionen (Auszug):
Caritas, ifs, Lebenshilfe, Verein Neustart, DOWAS, Therapiestation Carina, Stiftung Jupident, Gemeinsam Leben Lernen, Vorarlberger Kinderdorf