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ifs Pressemeldung

Röthis, 11. Jänner 2007

ifs Sozialpädagogik: Unterstützung für Jugendliche und Eltern

Die Zeit der Jugend und Pubertät ist eine Zeit voller Veränderungen. Oft wird sie sowohl von Jugendlichen selbst als auch von deren Eltern als problembeladen erlebt: Null-Bock, Schule schwänzen, Drogen und allerlei sonstigen "Blödsinn" anstellen. Sind die Probleme ohne Hilfe von außen nicht zu lösen oder greift die ambulante Betreuung zu Hause nicht mehr, so können sich betroffene Jugendliche und Eltern an die ifs Fachgruppe Sozialpädagogik wenden. Hier finden junge Menschen Unterstützung, Betreuung und einen Platz, um zur Ruhe zu kommen.

Die ifs Fachgruppe Sozialpädagogik ist mit ihren unterschiedlichen Angeboten Anlaufstelle für Jugendliche mit verschiedensten Problemen. Das ifs Jugend-Intensiv-Programm, die ifs Wohngemeinschaften, das ifs Ambulant betreute Wohnen und die ifs NASA bieten Hilfestellungen, wenn Jugendlichen und Eltern die Probleme über den Kopf wachsen. Das so strukturierte Angebot bietet vor allem den Vorteil, dass die Betreuung genau dem Bedarf des Jugendlichen angepasst werden kann.

ifs Jugend-Intensiv-Programm (JIP)

Im Rahmen des ifs JIP sollen verhaltensauffällige Jugendliche während eines mehrwöchigen Auslandsaufenthaltes begleitet von einem bzw. einer JIP-Betreuer/in ihre Lebenssituation überdenken und neue Verhaltensweisen trainieren.

Dabei werden die Jugendlichen intensiv betreut uns arbeiten zum Teil in Sozialprojekten wie Kinderheimen, Leprastationen oder Flüchtlingscamps mit. Um den jungen Menschen und dessen Eltern auch in der ersten Phase nach dem Auslandsaufenthalt, in dem das Risiko für erneute Konflikte sehr groß ist, nicht alleine zu lassen, können die betreuten Jugendlichen nach ihrer Rückkehr sechs Wochen lang in einer eigenen Trainings-Wohnung leben.

Ein Fokus des ifs JIP richtet sich zudem auf die verstärkte Unterstützung der Eltern. In einem eigenen Verhaltenstraining lernen diese den Umgang mit ihren Kindern neu. Denn Jugendliche sind nur dann wieder integrierbar, wenn sich auch in der familiären Situation etwas verändert.

ifs Wohngemeinschaften

In den zwei sozialpädagogischen Wohngemeinschaften in Lustenau und Bludenz-Bings wird ebenfalls eine intensive Unterstützung geboten. Für die dort untergebrachten Jugendlichen stehen rund um die Uhr Ansprechpartner zur Verfügung. Das Team ist bunt gemischt aus Pädagogen aller möglichen Fachrichtungen - Psychologen, Lehrer, Sozialarbeitern, etc. Jedem/r Jugendlichen wird mit der Aufnahme ein/e Primärbetreuer/in zugewiesen, der/die sein/e Ansprechpartner/in für alle Probleme ist. Auch die Eltern werden in die sozialpädagogische Arbeit ihres Kindes eingebunden.

Ziel ist es, das Umfeld der Jugendlichen in der Familie sowie die Kommunikations- und Beziehungsstrukturen soweit zu entwickeln, dass verbindliche Konfliktlösungsmöglichkeiten schlussendlich familienintern erarbeitet werden können.

ifs Ambulant betreutes Wohnen (AbW)

Ziel des AbW ist es, dass Jugendliche lernen, mit ihren Ressourcen umzugehen und ein eigenständiges Leben zu führen. In angemieteten Wohnungen erhalten jungen Menschen unter fachlicher Anleitung ein Experimentierfeld für die persönliche Weiterentwicklung sowie die Erlangung von Selbständigkeit und Eigenverantwortung. Die Betreuung findet nicht rund um die Uhr statt, sondern beschränkt sich auf regelmäßige Kontakte bis zu fünf Mal pro Woche.

ifs Nachgehende sozialpädagogische Arbeit (NASA)

ifs NASA begleitet und unterstützt Jugendliche, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden. Gemeinsam mit Jugendlichen, Eltern und sozialem Umfeld wird versucht, die Problemsituation zu thematisieren und Lösungswege zu finden. Das Hauptaugenmerk der NASA liegt in der Einzelfallarbeit, gleichzeitig steuert sie gegen die immer stärkere Individualisierung, die gerade auch unter Jugendlichen öfters negative Auswüchse zur Folge hat.

Die Jugendlichen werden dabei unterstützt, gruppenfähig zu werden. Diese Förderung bedeutet auch, dass die jungen Menschen gefordert werden. So geht es bei den speziellen Angeboten auch darum, aufeinander Rücksicht zu nehmen und einander zu helfen.

Der kürzlich erschienene Falter der ifs Fachgruppe Sozialpädagogik enthält sowohl für Jugendliche als auch für Eltern nähere Informationen zu den einzelnen Angeboten.


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Fact-Box

ifs Fachbereich Sozialpädagogik
Leiter: Helmut Köpf
Ganahl-Areal
Schießstätte 14
6800 Feldkirch

Tel.: 05522/75902-0
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