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ifs Pressemeldung

Röthis, den 4. Oktober 2007

Damit aus Kindern keine Täter werden

Ein Jubiläum im Dienste der Zukunft

Bei der allgemein feststellbaren Zunahme von Gewalttaten gegen Sachen und Personen ist auch Vorarlberg keine Ausnahme. Und das Alter, in dem solche Gewalttätigkeiten verübt werden, geht stetig nach unten.

Jugendwohlfahrtstag 2007

Der Jugendwohlfahrtstag 2007, der am Mittwoch, 4. Oktober im Bildungshaus Batschuns stattgefunden hat, widmete sich ganz der Vorbeugung dieser Entwicklung.

Das Land Vorarlberg hat zusammen mit den heuer vor 20 Jahren gegründeten Familiendiensten - nämlich dem Ambulanten Familiendienst des Vorarlberger Kinderdorfes und der ifs Familienarbeit - eine hochkarätige Tagung vorbereitet. Bei dieser hat Dr. Frank Robertz, der Leiter des Instituts für Gewaltprävention und angewandte Kriminologie Berlin, über Strategien zur frühzeitigen Prävention von Gewalt und mögliche Ansatzpunkte in der Jugendwohlfahrt das Hauptreferat gehalten. Anschließend sind Projekte vorgestellt worden, die sich anderswo schon bewährt haben: STEP, FAUSTLOS und COOLNESS-TRAINING jeweils für unterschiedliche Altersgruppen. Das Interesse an der Tagung war so groß, dass manche Anmeldungen nicht mehr berücksichtigt werden konnten.

20 Jahre ifs Familienarbeit und Ambulanter Familiendienst des Vorarlberger Kinderdorfes

Mit der Einführung der Familiendienste ist die Vorarlberger Jugendwohlfahrt schon vor 20 Jahren in die Offensive für gefährdete Kinder gegangen. Im Verlauf dieser zwanzig Jahre wurden mehrere tausend Kinder und deren Familien betreut. Den meisten dieser Kinder konnte die Familie erhalten bleiben. Und die Lebensbedingungen der Familien wurden verbessert, die Erziehungsfähigkeit der Eltern gestärkt, die sozialen Netze der Familien erweitert, die Handlungskompetenz der Kinder gefestigt. Ein wichtiger Grundsatz der Familiendienste ist es, den Ressourcen der Familie besondere Aufmerksamkeit zu schenken und sie als Experten für ihre eigene Situation und die Lösung ihrer Probleme ernst zu nehmen.

Die Rückmeldungen der Familien sprechen für diese Art von Unterstützung: über 80% der Eltern geben an, dass sie ihre familiäre Situation aufgrund der Betreuung verbessern konnten.

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