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ifs Pressemeldung

Röthis, den 16. November 2007

10 Jahre Gewaltschutzgesetz - gemeinsam HANDELN gegen Gewalt

ifs Interventionsstelle Vorarlberg lädt ein

Das Inkrafttreten des Gewaltschutzgesetzes im Mai 1997 bedeutete einen wesentlichen Fortschritt im Kampf gegen Gewalt in der Familie. Heute zehn Jahre später kann man auf eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Opferschutzeinrichtungen, Exekutive und Gerichten zurückblicken: Gemeinsames HANDELN gegen Gewalt in der Familie.

Anlässlich dieses zehnjährigen Bestehens des Gewaltschutzgesetzes lädt die ifs Interventionsstelle am 22. November 2007 zu einer Veranstaltung im Salamon Sulzer Saal in Hohenems ein, die unter dem Ehrenschutz von Bundesministerin Doris Bures sowie Bundesminister Günther Platter steht. Zudem findet am 23. November 2007 im Hotel Martinspark in Dornbirn eine interdisziplinäre Fortbildung zum Themenbereich "Stalking" statt.


Mit dem in Kraft treten des Gewaltschutzgesetzes im Mai 1997 hatte der Gesetzgeber ein deutliches Zeichen gesetzt: Nunmehr mussten bei familiärer Gewalt nicht mehr die Opfer aus dem gemeinsamen Haushalt fliehen. Dank des neuen Gesetzes konnte der Gewalttäter aus der Wohnung verwiesen und ein Betretungsverbot ausgesprochen werden. Die ifs Interventionsstelle - Handeln gegen Gewalt in der Familie, die in Folge des neuen Gesetzes installiert worden war, hatte es sich von Beginn an zum Ziel gesetzt, Opfer von Gewalt in der Familie rasche und kompetente Hilfe anzubieten.

"Heute geht die Entwicklung in Richtung eines Gewaltschutzzentrums", berichtet Elisabeth Kiesenebner Bauer, Leiterin der ifs Interventionsstelle. "Unser interdisziplinäres Team - bestehend aus Sozialarbeiterinnen und Juristinnen - setzt sich in ganz Vorarlberg für die Rechte und den Schutz von Opfern familiärer Gewalt ein. Für jeden Bezirk steht eine Beraterin zur Verfügung". Besonders deutlich wurde in den vergangenen Jahren, dass Migrantinnen, die von Gewalt betroffen sind, einer muttersprachlichen Beratung bedürfen. "Seit kurzem wird unser Team deshalb von einer türkischsprachigen Beraterin verstärkt", zeigt sich Kiesenebner Bauer erfreut.

10 Jahre Gewaltschutzgesetz gemeinsam FEIERN

Am Donnerstag, den 22. November 2007 wird das 10jährige Bestehen des Gesetzes zum Schutz gegen Gewalt in der Familie ab 16.00 Uhr im Salamon Sulzer Saal in Hohenems gefeiert. Eröffnet wird die Veranstaltung mit Grußworten von Brigadier Siegbert Denz (STV Landespolizeikommandant) und Landesrat Ing. Erich Schwärzler. Mit seinem Vortrag "Polizeiliche Befugnisse gegen Gewalt in Wohnungen" wird Dr. Rudolf Keplinger, Leiter des Landeskriminalamtes Oberösterreich, das Gewaltschutzgesetz näher beleuchten.

Stalking Verharmlosung oder Übertreibung?

Am Freitag, den 23. November 2007 lädt die ifs Interventionsstelle zu einer interdisziplinären Fortbildung unter dem Titel "Stalking - Verharmlosung oder Übertreibung?" ein. Das Seminar, geleitet von Dr. Jens Hoffmann, vermittelt die Grundzüge der Risiko- und Gefährdungsabschätzung, gibt handfeste Ansatzpunkte für die beratende Arbeit mit Betroffenen von Stalking und liefert zugleich das notwendige Hintergrundwissen über die Besonderheiten der psychischen und sozialen Auswirkungen.

Elisabeth Kiesenebner Bauer
Elisabeth Kiesenebner Bauer

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ifs Interventionsstelle - Handeln gegen Gewalt in der Familie
Drevestraße 2/3
6800 Feldkirch

Tel.: 05522 / 82440
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