SEITENBEREICHE


zur ifs Homepage.

ifs Pressemeldung

Röthis, den 23. November 2007

Frei leben ohne Gewalt

ifs FrauennotWohnung erinnert an den Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11.2007

Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen am Sonntag, 25. November soll im Kampf gegen das Tabu der häuslichen Gewalt ein Zeichen setzen. Gewalt gegen Frauen verletzt die Menschenrechte – egal ob sie im öffentlichen oder privaten Raum ausgeübt wird.

Gewalt in Paarbeziehungen hat viele Formen. Ein sehr großer Teil von Gewalt tritt als Mischform auf, das heißt, mehrere Formen von Gewalt kommen gleichzeitig vor.

Und es steht ganz klar fest, dass Gewalterfahrungen vielfältige Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl und auf soziale Beziehungen von Frauen und deren Kinder haben.

Betroffene Frauen holen sich Hilfe

„Frauen werden oft massiv verfolgt und die letzte Konsequenz ist die Flucht in die ifs FrauennotWohnung. Frauen teilen mit, dass es nichts mehr nützt, wenn die Polizei vorbeikommt, ihre Angst ist zentral und der Weg in die unmittelbare Sicherheit hat Vorrang“, berichtet Tanja Kopf, Leiterin der ifs FrauennotWohnung.

Mehr als die Hälfte der gewaltbetroffenen Frauen und Kinder werden über soziale Institutionen an die ifs FrauennotWohnung vermittelt, direkt durch die Polizei kommt rund ein Viertel. Freundinnen oder Bekannte von gewaltbetroffenen Frauen sind eine unmittelbare Stütze für die Opfer. Stellvertretend versuchen sie, direkten Kontakt und Hilfe herzustellen.

„Immer wieder werden wir von gewaltbetroffenen Frauen angefragt, die bereits flankierende Maßnahmen in Anspruch genommen haben“, so Kopf.

ifs FrauennotWohnung ist nicht nur Zufluchtsort

Ist die akute Krise wie etwa Angst, Verunsicherung, nicht weiter wissen überstanden, dann ist der Aufenthalt in der Schutzeinrichtung auch eine Basis für einen Neuanfang. Viele Frauen melden uns zurück, dass ihnen die professionelle Unterstützung in der ifs FrauennotWohnung geholfen hat:

  • "Ich bin wehrhaft und wachsam geworden. "
  • "Das Informiertsein über meine Rechte und Pflichten gibt mir Selbstsicherheit."
  • "Ich fühle mich wieder frei. Ich bin wieder eine Persönlichkeit, bin selbständig, selbstverantwortlich. Ich hänge nicht an jemand anderem, als Gewicht und Last, und genauso wenig trage ich jemand anderen mit, außer meine Kinder."


Im Jahr kommen ca. 80 Frauen und ihren Kindern (ca. 70) in die ifs Frauennotwohnung, die rund um die Uhr erreichbar ist.

Tanja Kopf
Tanja Kopf

Schriftgröße

Zurück zu Pressemeldungen 2007.


Fact-Box

ifs FrauennotWohnung
Postfasch 187
6850 Dornbirn

Tel.: 05572/29304
(rund um die Uhr)
» E-Mail.


Angebot
Schutz und Sicherheit für die gewaltbetroffene Frau und deren Kinder

Aufenthalt
Fühlt sich eine Frau wieder sicher, dann wird sie bei ihrer neuen Existenzgründung unterstützt

Informationsgespräche
Frauen brauchen Mut, um sich aus einer Gewaltbeziehung zu lösen. Auf Anfrage bieten wir Info- und Orientierungsgespräche an.

Migrantinnen
werden von uns, bei Notwendigkeit, durch Dolmetscherinnen, unterstützt.