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ifs Pressemeldung

Röthis, 11. Oktober 2006

ifs Familienarbeit - Wir fangen an, wenn's nicht mehr weiter geht

Rund 200 Familien in Vorarlberg von ifs Familienarbeit betreut

Die Familie ist schon seit jeher ein Ort der Geborgenheit. Man teilt die Probleme des Alltags, des Geschäftslebens oder der Schule und unterstützt sich gegenseitig.

Familie bedeutet aber auch Rücksicht nehmen und gemeinsam Lösungen finden.
Werden nun die Alltagsprobleme zu groß, gibt es finanzielle Schwierigkeiten oder Konflikte in der Familie, kann es sein, dass dieser Ort der Geborgenheit zerbricht. Die ifs Familienarbeit unterstützt jene Familien, die es alleine nicht mehr schaffen, das gemeinsame Leben zu meistern "Wir fangen an, wenn’s nicht mehr weiter geht", so Dr. Hubert Löffler, Leiter der ifs Familienarbeit. "Wir bieten ein spezialisiertes Hilfsangebot für Kinder und Familien, sind Ansprechpartner in allen Lebenslagen und helfen in Krisensituationen. Unsere Hilfe kann über das jeweilige Jugendamt der Bezirkshauptmannschaft angefordert werden."


Kinder im Familienleben

Kinder sind oft das Zentrum des Familienlebens. Die ifs Familienarbeit handelt, wenn das Wohl der Kinder gefährdet ist. SozialarbeiterInnen und PsychologInnen suchen die Familien zu Hause auf und unterstützen die Eltern in ihrer Erziehungsarbeit.

In sozialpädagogischen Gruppen lernen Kinder ab sieben Jahren soziales Verhalten und Gruppenverhalten in erlebnisorientierten Aktivitäten. Auch eine Entlastung der Eltern, die von der ifs Familienarbeit betreut werden, sowie mehr Verständnis für die Kinder soll durch die Gruppenarbeit erricht werden.

ifs Besuchstreff

Im Falle einer Scheidung bricht für viele Kinder der Kontakt zu einem Elternteil ab. Die Situation wird besonders schwierig, wenn der andere Elternteil sich quer stellt. Seit 2003 gibt es die gesetzliche Möglichkeit eines "begleitenden Besuchsrechts". Die ifs MitarbeiterInnen stellen sich für diese Begleitung zur Verfügung. Im Vorgespräch wird mit den Eltern und Kindern über Kinder- und Elternrechte gesprochen und ein geeigneter Besuchsrahmen vereinbart. So werden Brücken in Krisensituationen gebaut und gemeinsam einvernehmliche Lösungen gesucht.

"…trotz allem gesund"

Familien mit finanziellen Schwierigkeiten stehen unter erhöhten psychischen und physischen Belastungen. "Für diese Menschen sind oft andere Probleme wichtiger als die Gesundheit", so Dr. Löffler vom ifs. "Es ist wichtig, in der Familienarbeit ganz persönlich Bezug auf die eigenen Gesundheitsaspekte und vor allem auch auf die der Kinder zu nehmen." Das Gesundheitsförderungsprojekt "…trotz allem gesund" informiert über Themen wie die Folgen von Bewegungsarmut und gesunde Ernährung und macht auf die Wichtigkeit von "gesundem" Verhalten aufmerksam.

Netz für Kinder

Eine weitere sozialpädagogische Kindergruppe – von der ifs Familienarbeit geführt, von "Netz für Kinder" finanziert – wird für 2007 geplant. In den sozialpädagogischen Gruppen wird gelernt, Eigenverantwortung zu übernehmen und den Selbstwert aufzubauen.

Als ehrenamtliche HelferInnen des "Netz für Kinder" engagieren sich über 70 sozial engagierte VorarlbergerInnen. Gefährdeten Kindern wird Zeit und Aufmerksamkeit in der Freizeit und beim Lernen geschenkt.

Genauere Infos finden sie unter: http://www.netz-fuer-kinder.at.


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Fact-Box

ifs Familienarbeit

Ungefähr 200 Familien werden laufend von der ifs Familienarbeit betreut. Die durchschnittliche Betreuungszeit dauert 14 Monate. Ziel ist es, die Familien so zu unterstützen, dass sie wieder zu einem Ort der Geborgenheit werden.

ifs Familienarbeit gemGmbH
Geschäftsführung: Dr. Hubert Löffler
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ifs Familienarbeit Feldkirch
Ganahl-Areal
Schießstätte 14
6800 Feldkirch
Tel.: 05522/39566-0
Fax: 05522/39566-20
» E-Mail.


ifs Familienarbeit Bludenz
Obdorfweg 1
6700 Bludenz
Tel.: 05552/66907
Fax: 05552/66907-23
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