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ifs Pressemeldung

Röthis, 19. September 2006

ifs Spagat - Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt begleiten

Ein österreichweit einzigartiges Projekt

ifs Spagat ist ein Projekt für die berufliche Integration von Jugendlichen mit Behinderung. Die individuelle Zukunftsplanung steht bei der Suche nach einem passenden Arbeitsplatz im Mittelpunkt.


"Selbständig arbeiten und die Teilhabe am 'normalen' Leben verbunden mit einem Zahltag und einer gewissen Eigenständigkeit sind für Menschen mit Behinderung genauso wichtig wie für jeden anderen auch", so die Worte der Leiterin des ifs Spagat, Mag. Elisabeth Tschann. "Deshalb gilt es, Rahmenbedingungen für Menschen mit Behinderungen zu schaffen und hierfür auch von alten Bildern, wie Arbeitsplätze auszusehen haben, abzurücken."

Um den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt für den Jugendlichen möglichst effizient zu gestalten, beginnt die Kooperation mit den ifs IntegrationsberaterInnen bereits im letzten Schuljahr. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Unterstützungskreis, in dem sich der Jugendliche selbst, seine Familie, Lehrer, Freunde etc. und eine Fachperson vom ifs Beraterteam treffen. Die Möglichkeiten des jungen Menschen werden gemeinsam erarbeit und anhand seiner Fähigkeiten mögliche Arbeitsplätze für Schnuppertage gewählt.

In der Schnupperphase werden mehrere Betriebe besucht. Die Arbeitsfelder sind je nach Begabungen des Jugendlichen sehr vielfältig. Bei Menschen mit schweren Behinderungen gibt es in der Regel keine bestehenden Arbeitsplätze, diese müssen individuell geschaffen und auf die einzelne Person abgestimmt werden. Wird eine Arbeitsstelle gefunden, gibt es eine dreimonatige Erprobungsphase für den Jugendlichen und den Arbeitgeber. Verläuft die Erprobungsphase positiv, kann es zu einer fixen Anstellung kommen.

Als Ansprechpartner im Betrieb hat der Jugendliche einen Mentor mit dem er zusammenarbeitet, der ihn in die Arbeitswelt einführt und mit dem er gemeinsam Probleme vor Ort löst.

Das Projekt

Das österreichweit einzigartige Projekt Spagat - mit dem Ziel der beruflichen Eingliederung von Schulabgängern mit Behinderungen - wird vom Institut für Sozialdienste geleitet und durch Mittel des Landes Vorarlberg und des Europäischen Sozialfonds finanziert.

Auch Menschen mit schweren Behinderungen bekommen die Chance in privatwirtschaftlichen Betrieben, im Sinne von "Geschützten Arbeitsplätzen", integriert zu werden. Arbeitgeber, die aufgrund ihrer sozialen Einstellung Menschen mit Behinderungen diese Chance geben wollen, sind vorhanden. Somit können bestehende Strukturen genutzt und Kosten gespart werden.


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Fact-Box

Anmeldungen bei

Mag. Elisabeth Tschann

Tel.: 05523/52176
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