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ifs Pressemeldung

Röthis, 22. August 2006

ifs Menschengerechtes Bauen – Barrierefreies Altwerden ist Lebensqualität

"Als Junga denkt ma nit dra, dass ma alt würd, und wemma alt ist, denn rentiert sich’s numma zum d`Wohnig z’verändera."

Die Ansprüche an die eigene Wohnung ändern sich in Laufe der Jahre. Singlehaushalte haben andere „Wohnungsbedürfnisse“ als Familien mit Kindern. Die Anforderungen älterer oder kranker Menschen wiederum entsprechen nicht jenen von jungen Menschen.

Die ifs Beratung für barrierefreies und menschengerechtes Bauen berücksichtigt den natürlichen Lebenszyklus der Menschen. Der Wohnraum soll sich von vornherein den verschiedenen Gegebenheiten seiner Bewohner anpassen können.

In den vergangenen Jahren hat sich die ifs Beratung für menschengerechtes Bauen von der klassischen Beratung für Rollstuhlfahrer immer mehr zu einem "altengerechten" Bauen hinentwickelt.

Baumeister Ing. Hermann Mayer, Leiter vom ifs Menschengerechtes Bauen sieht ein klares Bedürfnis der Bevölkerung für mehr Information: „Barrierefreies und altengerechtes Bauen betrifft uns Alle. Auch kleine Fehler in der Planung können später negative Auswirkungen haben, die sich nur noch schwer und mit immens größerem Kostenaufwand beheben lassen.“ Es ist daher wichtig bereits bei der Vorplanung fachliche Unterstützung einzuholen.

Landeswettbewerb "Menschengerechtes Bauen"

Der Landeswettbewerb Menschengerechtes Bauen, der zusammen mit der VN-Redaktion durchgeführt wird, findet heuer zum 8. Mal statt. Die innovativsten und besten Lösungen menschengerechten Bauens im öffentlichen und privaten Bereich werden prämiert und ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Der Wettbewerb soll die Menschen dazu anregen, sich zur rechten Zeit bereits Gedanken über barrierefreies Bauen zu machen. Start ist im September.

Intelligent Planen

Intelligent Planen – ohne Barrieren lautet die Devise des ifs, was eine Reihe von grundsätzlichen Entscheidungen voraussetzt.
Barrierefrei planen bedeutet durch größtmögliche Flexibilität die sich ändernden Bedürfnisse der Bewohner zu berücksichtigen. Die Einrichtungen sollen für alle Menschen – in jedem Alter und mit jeder Einschränkung – ohne technische oder soziale Abgrenzung nutzbar sein. Auch moderne, junge Wohnformen können so bei Bedarf mit geringen Kosten angepasst werden.

Neben der Funktionalität des Wohnraums ist auch ein entspanntes Wohnerlebnis durch praktisches Design und Technik Ziel der Planung. Lichtdurchflutete Räume und ökologisch verträgliche Baumaterialien sind genauso wichtig wie der Einsatz von energiesparenden Baustoffen.

Ein paar einfache Grundregeln helfen beim barrierefreien Gestalten der Wohnräume. Der Zugang zum Wohnobjekt sollte stufen- und schwellenfrei sein. Die Durchgangsbreite von Türen beträgt mindestens 80 cm und das Bad sollte einen Wendekreis von 1.5m besitzen.

Ein Fachmann des ifs steht allen – auch Behörden und Architekten – kostenlos für eine Beratung (wenn gewünscht vor Ort) zu Verfügung. Sei dies im Neubaubereich oder im Altbausanierungsbereich.

Eine eigene CD mit wertvollen Tipps zum Thema kann zu einem kleinen Unkostenbeitrag bei der ifs Beratungsstelle angefordert werden. Diese ist vor allem auch für Menschen, die ein neues Haus planen oder für Architekten, Bauämter, etc. gedacht.


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Fact-Box

Menschengerechtes Bauen
Leitung: Ing. Hermann Mayer
Vorarlberger Wirtschaftspark
6840 Götzis

Tel.: 05523/558260
Mobil: 0664/1402190
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