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ifs Pressemeldung

Röthis, 12. Juli 2006

Wenn "Schule" in der schulfreien Zeit zum Thema Nr. 1 wird…
…hilft die ifs Jugendberatungsstelle Mühletor weiter

Mit dem Ende des Schuljahres beginnt für Kinder und Jugendliche die schul- und stressfreie Zeit – jedoch nicht für alle. In vielen Familien setzen mit den Ferien die Diskussionen rund um den Themenbereich Schule ein. "Im Sommer wenden sich vor allem besorgte Eltern sowie frustrierte Schüler und Schülerinnen Hilfe suchend an unsere MitarbeiterInnen", weiß DSA Arno Dalpra, Leiter der ifs Jugendberatungsstelle Mühletor, zu berichten. Zugleich blickt Dalpra aber auch mit Stolz auf das Schuljahresende zurück: 19 TeilnehmerInnen haben den Hauptschul- und Polyabschlusskurs beim ifs Mühletor erfolgreich absolviert.

Der Ferienbeginn und die damit verbundene Zeugnisvergabe führen jedes Jahr im Sommer dazu, dass sich vermehrt Eltern und SchülerInnen an die ifs Jugendberatungsstelle Mühletor wenden. "Schule" und damit zusammenhängende Themen wie "Wiederholungsprüfungen" bilden einen der Beratungsschwerpunkte während der Sommerferien.

"Vor allem Eltern, die sich um die schulische Ausbildung und den Werdegang ihrer Sprösslinge sorgen, sowie Jugendliche, deren Selbstwert mit dem Erhalten des Zeugnisses in den Keller gesunken ist, suchen die Beratungsstelle auf", erzählt der Mühletor-Leiter. In Gesprächen wird versucht, besorgte Eltern zu beruhigen, einen Ausweg aus der schulischen Misere zu finden und frustrierten Schülern und Schülerinnen zu neuem Selbstvertrauen zu verhelfen. Gemeinsam mit Eltern und SchülerInnen werden Lösungsansätze für schulische Probleme erarbeitet, um die Ferien doch noch zu einer stress- und frustfreien Zeit werden zu lassen.

Freude bei AbsolventInnen des Kurses "Hauptschul- und Polyabschluss"

Der Schulschluss gibt jedoch auch Anlass zur Freude: Von insgesamt 26 TeilnehmerInnen haben 19 den Kurs "Hauptschul- und Polyabschluss" auf Anhieb erfolgreich bestanden. "Zudem verfügt über die Hälfte dieser Jugendlichen bereits über einen Ausbildungsplatz, an dem sie im Herbst ihre Lehre beginnen", freut sich Dalpra über den Erfolg des Kurses, der auch diesen Herbst wieder in Kooperation mit der Volkshochschule Götzis durchgeführt wird. Ein Informationsabend, in dessen Rahmen Fragen zu Anforderungen, Unterrichtsgestaltung usw. geklärt werden, findet am 11. September 2006 um 19.00 Uhr in der Polytechnischen Schule, Hirschgraben 8 in Feldkirch statt.

Wo die Jugend zu finden ist

Der Sommer und die damit verbundenen hohen Temperaturen führen dazu, dass sich Jugendliche vor allem in der Nähe von Nassplätzen und in den Fußgängerzonen der Städte aufhalten. "Unsere Streetworker reagieren auf die Verlegung der Aufenthaltsorte von Jugendlichen und sind dort anzutreffen, wo Jugendliche ihre Freizeit verbringen", berichtet Dalpra. "Es ist wichtig, die Jugendlichen auch abseits von herkömmlichen Jugendeinrichtungen zu kontaktieren und dort Schwerpunkte zu setzten, wo die Jugendlichen wirklich zu finden sind."

Neuorientierung der Jugendsozialarbeit im Walgau

Einen besonders hohen Andrang von Jugendlichen verzeichnete die ifs Jugendberatungsstelle Mühletor, die 2005 insgesamt 845 Beratungen für Jugendliche und deren Eltern durchführte, in der Region Walgau. Speziell der hohe Andrang in den regionalen Treffs und der damit verbundene Mangel an personellen und räumlichen Kapazitäten führten dazu, dass sich die Jugend-Treff-Kultur-Arbeit im Walgau nunmehr in einer Phase der Neuorientierung befindet. "In fast allen Bereichen verlief die Arbeit im Walgau bislang optimal, doch müssen einige der Konzepte überarbeitet werden. Wir freuen uns bereits auf die konstruktive Zusammenarbeit mit den regionalen Arbeitsgruppen im Walgau", so Dalpra.


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Fact-Box

ifs Jugendberatungsstelle Mühletor und Streetwork
Leitung: DSA Arno Dalpra
Schillerstraße 18
6800 Feldkirch

Tel.: 05522/76729
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