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ifs Pressemeldung

Röthis, 20. Januar 2006

Hilfsmittel erleichtern den Senioren Alltag

Hand aufs Herz: Manchmal macht man sich den Alltag wirklich unnötig schwer. Man müht sich mit Gerätschaften ab, für die einem eigentlich schon längst die Kraft fehlt. Man steht zittrig in der Dusche, weil man Angst vor einem Sturz hat. Der Einstieg in die Badewanne wird zum Kraftakt. Und auf die Straße traut man sich nicht mehr, weil es an geeigneten Gehhilfen fehlt. Das Alter hat schon seine Tücken, zugegeben. Aber die lassen sich mit den entsprechenden Hilfsmitteln entschärfen. "Es gibt praktisch für alles etwas", sagt auch Gernot Gleichweit vom gleichnamigen Sanitätshaus in Dornbirn.

Die Palette an Produkten, die das tägliche Leben leichter machen, ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Das Angebot reicht heute vom speziell geformten Toilettenpapierhalter, der ein leichteres Ablösen ermöglicht, bis hin zu Dosenöffnern, Knöpfhilfen und Badewannen-Drehsitzen. Dennoch warten viele Senioren mit dem Kauf solcher Dinge lange zu. ,,Das brauche ich noch nicht", ist ein gebräuchlicher Satz. Allerdings wird oft vergessen, dass ein großes Stück Lebensqualität verloren geht, wenn die Kaffeetasse nur noch mühsam in der Hand gehalten werden kann und sich das Frühstückbrot mit einem üblichen Messer nur noch schwer oder gar nicht mehr schneiden bzw. schmieren lässt. Sind beispielsweise Finger und Handgelenke altersbedingt beeinträchtigt, können sich selbst kleine Handgriffe zu fast unüberwindlichen Hindernissen auswachsen.

Das muss nicht sein, wenn man seinen Haushalt rechtzeitig umrüstet. Ein Badewannensitz verhindert böse Ausrutscher. Duschhocker, Duschsitz und Duschstuhl ebenso. In der Küche sorgen Anti-Rutsch-Unterlagen auf der Arbeitsfläche für ein sicheres Hantieren. Ergonomisch geformtes Besteck und leichter zu greifende Becher lassen wieder Spaß am Essen aufkommen. Steh- und Sitzhilfen bringen bei Hausarbeiten wie dem Bügeln Entlastung.

Gehhilfen wiederum bescheren die auch für Senioren wichtige Mobilität. Dabei ist es egal, ob Stöcke, Krücken, Rollmobil oder Schuhe mit guten Sohlen und Spikes verwendet werden: Die Gehhilfe muss der Wettersituation angepasst sein. Vor allem aber sollte sich kein alter Mensch schämen, Hilfsmittel in Anspruch zu nehmen. Denn sicher ist allemal besser.


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Tel.: 05523/55826
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