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ifs Pressemeldung

Röthis, 25. November 2005

Fit fürs Leben – Finanzführerschein für Vorarlbergs Jugendliche

Endlich gibt es ihn: den Vorarlberger Finanzführerschein. Ziel dieses österreichweit einzigartigen Projektes ist es, Kinder und Jugendliche mit dem richtigen Umgang mit Geld vertraut zu machen. Auf Initiative der Vorarlberger Landesregierung, maßgeblich unterstützt von Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Arbeitsmarktservice sowie vier Vorarlberger Banken – Hypo Landesbank, Raiffeisen, Sparkasse und Vorarlberger Volksbank – hat die ifs Schuldenberatung in Kooperation mit "'aha' – Tipps und Infos für junge Leute" ein Konzept entwickelt, das für drei verschiedene Altersstufen maßgeschneiderte Angebote, Workshops und Unterlagen in verschiedenen Modulen zur Verfügung stellt.

Mit dem Vorarlberger Finanzführerschein ist es gelungen ein Projekt zu starten, das von vielen Partnern getragen wird und das durch seine Mehrstufigkeit den Jugendlichen eine altersgerechte kontinuierliche Schulung bietet, damit sie ihre Finanzen stets im Griff haben. Angelehnt an die einzelnen Etappen der Lenkerberechtigung im Straßenverkehr – von der Fahrradprüfung über den Moped- bis zum Autoführerschein – werden Kinder und Jugendliche ihrer Entwicklungsstufe angemessen auf das Leben mit Geld, Konto, Konsum & Co vorbereitet:

  • Bei den 10/11-Jährigen geht es verstärkt um den Wert des Geldes, Lebensziele, Berufs- oder Konsumwünsche.
  • Die 14/15-Jährigen sollen mit dem Geld- und Kreditwesen oder den Folgen eines unbedachten Umganges mit Geld konfrontiert werden.
  • Bei den 16/17-Jährigen geht es dann schon um eine konkretere Planung ihrer Zukunft: Auto, Wohnen, Konsumentenschutz, die Arbeitswelt sind einige der Themen, die angesprochen werden.


In verschiedenen Modulen, die jetzt gemeinsam mit allen Beteiligten entwickelt werden, werden die wichtigsten Themen der Finanz-, Konsum- und Berufswelt aufbereitet und können von Schulen, Lehrbetrieben, den regionalen Geschäftsstellen und Projektträgern des AMS, Jugendorganisationen oder Jugendzentren abgerufen werden. Dafür stehen erfahrene Fachleute aus Banken, dem AMS, der Arbeiterkammer und der ifs Schuldenberatung zur Verfügung.

Landesrätin Greti Schmid: "Das Besondere ist, dass Kinder und Jugendliche durch den Vorarlberger Finanzführerschein dreimal mit diesen wichtigen praktischen Themen in Berührung kommen und dadurch 'fit fürs Geld' gemacht werden. Denn Geld soll zwar nicht alles im Leben sein, aber wer damit umgehen kann, hat jedenfalls bessere Chancen in seinem persönlichen und beruflichen Fortkommen, in der Partnerschaft aber auch bei der Planung und Erfüllung seiner Wünsche und Lebensziele."

Der Vorarlberger Finanzführerschein bietet den roten Faden, der notwendig ist, um die ganze Vielfalt der komplexen Themen Geld, Finanzen und Konsum abzudecken und nichts Wichtiges auszulassen.

Peter Kopf von der ifs Schuldenberatung weiß aus Erfahrung: "Ein unbedachter Umgang mit Geld wirkt sich oft katastrophal für zukünftige Lebensplanungen aus. Wer schon in jungen Jahren auf dem Schuldenkarussell landet, kommt schwer wieder davon herab. Die unzähligen Angebote, mit denen Jugendliche konfrontiert sind, und der in den letzten Jahren immer größer gewordene Druck 'in' zu sein – all das geht ins Geld und verbaut manchem Jugendlichen die Zukunft. Mit roten Zahlen ins Leben ist der denkbar schlechteste Start. Der Vorarlberger Finanzführerschein kann jungen Menschen längerfristig neue Perspektiven im Umgang mit Geld, Konsum, Wünschen und Lebenszielen vermitteln und dadurch finanzielle Pleiten verhindern helfen. Dass so viele Partner dieses Anliegen mittragen stimmt optimistisch und zeigt, dass durch die Bündelung der Kräfte viel Gutes zum Wohle junger Menschen bewirkt werden kann."


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