IfS - Institut für Sozialdienste Vorarlberg

Mobbing

Konflikte und Auseinandersetzungen am Arbeitsplatz – zwischen KollegeInnen genauso wie zwischen Vorgesetzen und MitarbeiterInnen – können täglich auftreten und sind durchaus „normal“. Wird jemand jedoch fortgesetzt geärgert und schikaniert, so spricht man von Mobbing.

Was ist Mobbing?
Unter Mobbing wird eine konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz verstanden, bei der die angegriffene Person unterlegen ist und von einer oder mehreren Personen systematisch, oft und über einen längeren Zeitraum hinweg angegriffen wird. Oft erfolgt Mobbing nicht als direkter Angriff, sondern verdeckt. Ziel ist es, die gemobbte Person aus dem Arbeitsverhältnis auszustoßen bzw. zu vertreiben.   

Welche Handlungen zählen zu Mobbing?

  • Angriffe auf die Gesundheit (z.B. körperliche Gewalt, sexuelle Übergriffe)
  • Angriffe auf die soziale Beziehung (z.B. fehlende Kommunikation, ausgrenzen)
  • Angriffe auf das soziale Ansehen (z.B. lächerlich machen, verspotten, Selbstbewusstsein verletzen)
  • Angriffe auf die Möglichkeit, sich mitzuteilen (z.B. Kritik, Telefonterror, Unterbrechen des Gespräches)
  • Angriffe auf die Qualität der Berufs- und Lebenssituation (z.B. sinnlose Aufgaben zuteilen, keine Arbeitsaufgaben)


Folgen von Mobbing
Die Folgen von Mobbing-Attacken am Arbeitsplatz sind zumeist psychische Probleme wie Konzentrationsprobleme, Gedächtnisstörungen, Verzweiflung, Hektik, Alpträume, Depressionen, Unsicherheit, Antriebslosigkeit u.v.m. Mobbing kann auch die Ursache für Arbeitsunfälle sein.

Hilfe finden Sie
an den IfS-Beratungsstellen. Unsere Fachpersonen unterstützen und beraten Sie gerne!

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