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ifs Pressemeldung

Röthis, den 21. Mai 2008

Wir HELFEN weiter - Unterstützende und begleitende Hilfe für Menschen in Not und Krisen

Das umfangreiche ifs Beratungsangebot wurde 2007 sehr gut angenommen

Erziehungs- und Trennungsprobleme, drohende Armut, Wohnungsverlust und Gewaltschutz sind u.a. Themen, die den ifs Beratungsalltag im vergangenen Jahr prägten. Insgesamt 30.317 Menschen konnten dahingehend unterstützt werden, Problemlösungen zu erarbeiten und ihr Leben wieder selbständig und selbstbestimmt zu führen. Auch das Jahr 2008 wird ganz im Zeichen der Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen stehen. Neuerungen und Innovationen im Rahmen des ifs Angebots dienen der bestmöglichen Unterstützung der Hilfesuchenden.

.  ifs Jahresbericht 2007.

Die Lebenswelten der Menschen werden immer komplexer und bieten vielfältige Chancen und Entwicklungsperspektiven. "Wer jung, fit und gesund ist, für den scheint - fast - alles möglich. Das Tempo ist atemberaubend, die Anforderungen und der Preis für dieses Leben sind hoch", berichtet ifs Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer. Immer mehr Menschen können oder wollen mit dieser Dynamik nicht (mehr) mithalten. "Wer langsamer ist, weniger belastbar, nicht gesund oder 'Job-fit', wer 'kein Glück' hat, wer nicht strategisch plant und lebt oder mehr sucht als findet - all diese Menschen drohen in der Spirale des ,immer mehr und immer schneller' unter zu gehen."

Hilfe zur Selbsthilfe

Traumatische Erlebnisse, das Ende von Beziehungen und die Pubertät stellen im Leben von Menschen Übergänge dar, die in Krisen resultieren können. Aber auch Dauerbelastungen, ungelöste Konflikte oder fehlende Chancen können dazu führen, dass sich Menschen ausgebrannt, krank, überschuldet oder überfordert fühlen. "In solchen Notsituationen bietet das ifs Hilfe und Unterstützung an", erklärt Allgäuer. "Unser Ziel ist es immer, Menschen zu befähigen, ihr Leben selbständig oder so selbständig wie möglich zu leben."

2007 in Wort und Zahl
Im vergangenen Jahr fanden insgesamt 30.317 Hilfesuchende im ifs kompetente Unterstützung und entwickelten gemeinsam mit den zuständigen Fachpersonen neue Zukunftsperspektiven. Der Gesamtumsatz des ifs betrug 2007 18,2 Millionen Euro. Aufgebracht wird diese Summe überwiegend aus dem Vorarlberger Sozialfonds, von den Bundesministerien und aus den Eigenerlägen der KlientInnen.

Gesamtstatistik 2007

Neuerungen 2008

Um die Hilfesuchenden auf ihrem Weg aus der Krise bestmöglich zu unterstützen, werden immer wieder neue Angebote entwickelt und bereits bestehende Angebote den Bedürfnissen der KlientInnen angepasst.

So etwa wird der Bereich "ifs Kinderschutz" weiter ausgebaut und eine verstärkte Vernetzung mit anderen Institutionen und Opferschutzeinrichtungen angestrebt, um eine bestmögliche Unterstützung der Betroffenen zu garantieren.

Aufgrund der großen Nachfrage bezüglich des Beratungsschwerpunktes "Familienberatung bei Trennung/Scheidung" an der ifs Beratungsstelle Feldkirch wird dieses Angebot zukünftig auf weitere Regionen Vorarlbergs ausgeweitet. Das Angebot richtet sich insbesondere an Familien, in denen Kinder von der Trennung der Eltern mit betroffen sind. 

Der soziale Nutzen der ifs Schuldenberatung

Häufig stellt sich die Frage nach dem Nutzen der Beratung für den Einzelnen. Wie wirkt sich die Beratung auf den Alltag der KlientInnen aus? Antworten darauf suchte die ifs Schuldenberatung in persönlichen Interviews mit 80 ehemaligen KlientInnen. Rund 90% der Befragten stellen durch die Schuldenregulierung eine nennenswerte Veränderung in ihrem Leben fest. Etwa die Hälfte spricht von einem verbesserten Wohlbefinden und fühlt sich gesünder - vor allem weil der jahrelange Druck durch die Schulden endlich verschwunden ist. 
Zudem berichtet die Hälfte der KlientInnen davon, ihre Finanzen nun bedeutend besser im Griff zu haben. Auch in persönlichen Lebensbereichen wie Familie, Partnerschaft, Arbeitsplatz und auf der Ebene des eigenen Wohlbefinden lasen sich Verbesserungen feststellen. Laut der Umfrage profitieren Frauen, Berufstätige und Ledige am stärksten von der Schuldenregulierung.

Fotos Pressekonferenz

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Institut für Sozialdienste (ifs)
Interpark Focus 1
6832 Röthis

T 05523 / 52176
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Wir helfen WEITER!

Download:
ifs Jahresbericht 2007.
(PDF / 890 KB)
ifs Schuldenberatung Studie.
(PDF / 780 KB)