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Röthis, den 17. April 2008

3. IBK-Symposium für Gesundheitsförderung und Prävention

IBK-Gesundheitspreis 2008 verliehen

„Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule“ heißt das Siegerprojekt, das mit dem 3. IBK-Gesundheitspreis ausgezeichnet wurde. Das Projekt der Schulgemeinde Flawil im Kanton St. Gallen gewann ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro und eine Skulptur der Jungkünstlerin Anna Waibel aus Hohenems. Die Preisverleihung fand anlässlich des 3. IBK-Symposiums für Gesundheitsförderung und Prävention im voll ausgebuchten Festspielhaus in Bregenz statt.

Insgesamt wurden 136 Projekte für den Gesundheitspreis 2008 der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) eingereicht. 20 davon konnten sich nominieren. Der erste Preis ging an das Projekt „Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule“ der Schulgemeinde Flawil im Kanton St. Gallen. Die Auswahl der drei Siegerprojekte fiel der international besetzten Fachjury nicht leicht, denn nicht nur die Anzahl, sondern auch die Qualität der eingereichten Projekte übertraf bei weitem die Erwartungen der Organisatoren. Deshalb sprach sich die Jury für eine Teilung des zweiten Preises aus. Somit wurden, jeweils mit 2.500 Euro dotiert, zweite Preise vergeben an die Projekte „BIG – Bewegung als Investition in Gesundheit“ vom Institut für Sportwissenschaft und Sport an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg (Bayern) und an „Gemeinsam für unsere Kinder – Schülerverpflegung an einer Ganztagesschule im ländlichen Raum“ des Vereins Hilfe von Haus zu Haus aus Gaienhofen von der Halbinsel Höri im Bodensee (Baden-Württemberg).

Große Probleme pragmatisch gelöst

Nach Beurteilung der Fachjury gilt für alle drei Siegerprojekte gleichermaßen, dass sie großen gesellschaftlichen Problemen auf pragmatische Art und Weise begegnen. Zudem zeichnen sie sich alle dadurch aus, dass sie mit der Beteiligung der Betroffenen einerseits und einer strukturellen Verankerung der Projekte andererseits der Nachhaltigkeit hinreichend Rechnung tragen. Und schließlich wurde von der Jury auch das Kosten-Leistungs-Verhältnis der ausgezeichneten Projekte als angemessen beurteilt.

IBK-Gesundheitssymposium

Die Verleihung des 3. IBK-Gesundheitspreises fand im Rahmen des IBK-Symposiums für Gesundheitsförderung und Prävention statt. Die Preise wurden durch den Vorsitzenden der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) Regierungsrat Erhard Meister, Schaffhausen, Landesstatthalter Markus Wallner, Gesundheitsreferent der Vorarlberger Landesregierung, und Roman Wüst, dem Vorsitzenden der IBK-Kommission Gesundheit und Soziales und Generalsekretär des Gesundheitsdepartementes St. Gallen übergeben. Außer den Preisgeldern erhielten die Vertreter des Siegerprojektes der Schulgemeinde Flawil eine Skulptur, die von der jungen Vorarlberger Künstlerin Anna Waibel aus Hohenems gestaltet wurde. Die Projektträger aller 20 nominierten Projekte wurden ebenfalls zu der Veranstaltung nach Bregenz sowie zu einer zweitägigen Studienreise im Bodenseeraum eingeladen.

Das Projekt „Gesundheitsförderung im Bodenseeraum“ wurde bereits 1999 von den Regierungschefs der IBK ins Leben gerufen und fand nach 2001 und 2005 in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Mit Best-Practice-Beispielen und der Vernetzung von Anbietern und Multiplikatoren der Gesundheitsförderung soll in der Bodenseeregion der Fachaustausch über länderspezifische Formen der Gesundheitsförderung und Prävention verstärkt werden.

Namhafte Referentinnen und Referenten am Symposium

Namhafte Referentinnen und Referenten boten an der ganztägigen Veranstaltung, die am 17. April im Festspielhaus in Bregenz stattfand und mit gut 450 TeilnehmerInnen komplett ausgebucht war, interessante fachliche Informationen sowie Anregungen, die den Dialog und die Auseinandersetzung mit aktuellen gesundheitsrelevanten Themen und gesellschaftlichen Entwicklungen weiter fördern.

Auf dem Programm standen Referate zu den Themen „Megatrends der Gesundheit und deren Konsequenzen für Politik und Gesellschaft“ (Professorin Dr. Ilona Kickbusch, Beraterin, kickbusch health consult), „Gesundheitsförderung mit Menschen in besonderen Lebenslagen“ (Professorin Lotte Kaba-Schönstein, Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege an der Hochschule Esslingen), „Was wirkt in der (Sucht)Prävention?“ (Professor Dr. Gerhard Bühringer, Direktor des Instituts für Therapieforschung IFT, München; Professor für Suchtforschung an der Technischen Universität Dresden) sowie „Gehirn, Glück und Gesundheit – Erkenntnisse aus der Gehirnforschung im Alltagsleben“ (Professor Dr. Dr. Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III des Universitätsklinikum Ulm).


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