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ifs Delogierungsprävention

ifs Delogierungsprävention

Immer mehr Haushalten ist es nicht möglich, ihre Miete zu bezahlen. Mietschulden sind die häufigsten Ursachen für den Wohnungsverlust. Neben der Haushaltsverschuldung ist die Relation von Einkommen und Miet- bzw. Betriebskosten eine der meist genannten Gründe, warum die Miete nicht mehr bezahlt werden kann.

Wenn dann noch Einkommenseinbußen durch Arbeitslosigkeit oder Karenz hinzukommen, ist es für viele Haushalte unausweichlich, Mietrückstände zu produzieren.

Bis es dann zur Delogierung kommt, ist oft nur noch eine Frage der Zeit.

Um dies zu verhindern ist es wichtig, die bedrohten Haushalte so früh wie möglich zu erreichen. In Zusammenarbeit mit den Vorarlberger Städten und Gemeinden sowie Wohnbauträgern versucht das ifs Projekt "Delogierungsprävention" dies zu erreichen. Die Verhinderung vom Wohnungsverlust ist nicht nur Kosten sparend, sondern viel menschlichem Leid kann so vorgebeugt werden.

Betroffene können sich direkt bei den ifs Beratungsstellen oder bei der Koordination für Delogierungsprävention des ifs melden. Die häufigsten Ursachen für die Entstehung von Mietschulden sind

  • Einkommenseinbußen durch Arbeitslosigkeit und/oder Karenz
  • Prekäre Beschäftigungsverhältnisse für Frauen (niedrigeres Einkommen, geringfügige Beschäftigungsverhältnisse usw.)
  • Haushaltsverschuldung
  • Informationsmangel bzgl. Sozialleistungen
  • Relation von Einkommen und Miet- bzw. Betriebskosten
  • Scheidung bzw. Trennung (Wohnung nach der Trennung zu teuer, weniger Einkommen usw.)
  • Familiäre Probleme und Konflikte
  • Chronische oder langfristige Erkrankungen (Einkommenseinbußen)
  • Nicht Inanspruchnahme von Sozialleistungen und öffentlichen Unterstützungen (z.B. Sozialhilfe, Wohnbeihilfe usw.)

Zielgruppen:

  • Betroffene
  • Soziale Einrichtungen
  • Gemeinden
  • Bezirksgerichte
  • Bezirkshauptmannschaften
  • Wohnbauträger


Angebot:

  • Ansprechstelle für Betroffene und Systempartner
  • Clearing/Erstkontaktstelle zur qualifizierten Weitervermittlung an die entsprechenden psychosozialen Beratungsdienste
  • Entwicklung von Präventionsmodellen mit den Systempartnern
  • Erarbeitung von Handlungsstrategien
  • Koordination aller Projektpartner
  • Evaluation und Dokumentation
  • Organisation von Weiterbildungsmaßnahmen
  • Koordination der inhaltlichen Arbeit zwischen Kommunen und Beratungsstellen
  • Vernetzungsarbeit
  • Öffentlichkeitsarbeit

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Kontakt und Information:

ifs Delogierungsprävention
Leiterin:
Heidi Lorenzi
Interpark Focus 1
6832 Röthis
Tel.: 05 1755 500
Fax: 05 1755 9500
» E-Mail.
» Lageplan.


Weitere Partner:

DOWAS Beratungsstelle

Merbodgasse 10
6900 Bregenz
Tel.: 05574/9090220

Caritas Vorarlberg

Existenz und Wohnen
Reichsstraße 173
6800 Feldkirch
Tel.: 05522/200-1700

Kaplan Bonetti

Klaudiastraße 6 / 1. Stock
6850 Dornbirn
Tel.: 05572/205226


Download:

Delogierung!? (Folder).
(PDF/1,5 MB)