SEITENBEREICHE


zur ifs Homepage.
Essstörungen

Essstörungen

(ifs Pd) Wenn die Gedanken ständig ums Essen kreisen und das lebensnotwendige Essen nicht mehr als Genuss, sondern als Problem erlebt wird, wenn Essen das ganze Leben bestimmt, so sind dies Anzeichen einer Essstörung. In solchen Fällen bieten die Fachpersonen des Institut für Sozialdienste (ifs) Hilfe und Unterstützung für Betroffene und deren Angehörige an.

 

Was sind Essstörungen?

Essstörungen sind psychosomatische Erkrankungen mit Suchtcharakter. Hinweise auf eine bestehende Essstörung können sein: Gedanken, die ständig ums Essen kreisen, ständiges Kalorienzählen, ständiges Wiegen, Kategorien wie erlaubte und verbotene Nahrungsmittel, die andauernde Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper und/oder der Zwang, sich ständig mit andern zu vergleichen.

Es gibt verschiedene Erscheinungsbilder von Essstörungen: die Annorexia Nervosa (Magersucht), die Bulimie (Essattacken mit anschließenden selbstherbeigeführten Erbrechen), die binge-eating-disorder (Essattacken ohne Erbrechen), psychogene Adipositas (Esssucht)

Netzwerk von Fachpersonen im ifs

Seit mehreren Jahren gibt es im Institut für Sozialdienste ein Netzwerk von Fachpersonen, die bei der Beratung und Psychotherapie von Betroffenen und deren Umfeld eng zusammenarbeiten.

Neben der Behandlung von Essstörungen ist auch die Prävention ein wichtiges Angebot des ifs. Dazu gehören z.B. Vorträge, Workshops und Projekte mit Jugendlichen, Fortbildungen für LehrerInnen, JugendarbeiterInnen, etc.

Hilfe und Unterstützung

Der Verlauf dieser Krankheiten erstreckt sich oft über Jahre, ebenso ist der Heilungsprozess ein langer Weg. Hierbei ist in den meisten Fällen eine ambulante Therapie hilfreich, da sie über einen längeren Zeitraum eine stabile Vertrauensbeziehung bieten kann. Ein zu geringes Körpergewicht, kardiale oder sonstige medizinische Komplikationen machen allerdings eine stationäre Aufnahme erforderlich.

Für die Behandlung von Essstörungen ist ein breites Spektrum von Hilfsangeboten sinnvoll. Für eine erfolgreiche Behandlung sind langfristige Konzepte mit Beratung, ambulanter und stationärer Therapie sowie eine entsprechende Nachsorge notwendig.

Therapieziele

Die eigentlichen Ursachen und Hintergründe der Erkrankung sind den Betroffenen nicht zugänglich. Die gängigen Schönheitsideale oder die Mode dafür verantwortlich zu machen, wäre viel zu einfach. Ziel der Psychotherapie ist es, zu entschlüsseln, was sich hinter dem gestörten Essverhalten verbirgt. Die Betroffenen lernen wieder einen angemessenen Umgang mit dem Essen, sie entwickeln ein positives Selbstbild, sie lernen, ihr eigenes Leben zu gestalten und zu genießen.

Information

Die Beratungsstellen des ifs bieten in allen Regionen Vorarlbergs ein leicht zugängliches, professionelles Unterstützungs- und Therapieangebot für Betroffene, Angehörige und andere Personen, die mit diesem Thema konfrontiert sind.

zum Seitenanfang springen


Schriftgröße

Kontakt und Informationen:

ifs Beratungstellen
Bludenz.
Bregenz.
Bregenzerwald.
Feldkirch.
Dornbirn.
Hohenems.