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ifs Gewaltschutzstelle

ifs Gewaltschutzstelle

Handeln gegen Gewalt in der Familie
Opferschutz und Gewaltprävention

Sie werden belästigt, erniedrigt, beschimpft, beleidigt, gequält, bedroht, verfolgt, eingesperrt, geschlagen, genötigt, vergewaltigt? Sie leben in Angst und Unsicherheit?

Opfer häuslicher Gewalt haben das Recht auf Schutz und Sicherheit. Gewalt in der Familie ist strafbar. 

Hilfe bei beharrlicher Verfolgung (Stalking)

Auch das Beobachten, Verfolgen, Ausspionieren, brieflich oder telefonisch Belästigen, mit unerwünschten Geschenken Überhäufen oder Terrorisieren muss bei dementsprechender Intensität und Dauer nicht toleriert werden. Dieses Verhalten ist strafbar.

Internationale Netzwerktagung der Gewaltschutzstellen

ifs Gewaltschutztagung 2013

Von 3. bis 5. Juni 2013 fand ein internationaler Austausch statt.

Europaweit haben es sich Gewaltschutzzentren, Interventionsstellen und Interventionsprojekte zur Aufgabe gemacht, den Schutz und die Sicherheit für Opfer von häuslicher Gewalt in der Regel sind dies Frauen und Kinder zu erhöhen und Gewalt zu verhindern. Von 3. bis 5. Juni 2013 trafen sich VertreterInnen dieser Einrichtungen aus Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein und Österreich zur internationalen Netzwerktagung in der Arbeiterkammer Feldkirch.

Die internationale Netzwerktagung findet jährlich abwechselnd in einem der teilnehmenden Länder statt. Heuer wurde die Tagung von der ifs Gewaltschutzstelle organisiert und durchgeführt. Ulrike Furtenbach und ihr Team durften insgesamt 60 NetzwerkteilnehmerInnen sowie 120 BesucherInnen der Abendveranstaltung Partnergewalt und Alkohol begrüßen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde die Situation in den einzelnen Ländern beleuchtet mit besonderer Berücksichtigung der Erfahrungswerte in Bezug auf internationale Gewaltschutzmaßnahmen. Durch die Präsentation übernationaler Maßnahmen und zukunftsweisender Gewaltschutzmodelle aus anderen Ländern ergaben sich Einblicke auf internationaler Ebene. Gleichzeitig ermöglichte der Fachaustausch in den Arbeitsgruppen  aber auch kritische Analysen und Verbesserungsvorschläge für bestehende Modelle der Opferschutzarbeit.

Gloor Daniela
. der Vortrag.

Hertel Roland
  . der Vortrag.

Seeber-Grimm Diana
. der Vortrag.

Swoboda Ilona
der Vortrag .

Gloor Daniela
Partnergewalt und Alkohol
. der Vortrag.

Furtenbach Ulrike
der Vortrag.

Helbock Marisa
. der Vortrag.

Wehinger Angelika
. der Vortrag.

Allgäuer Stefan
. der Vortrag.

Vertraulich, freiwillig, kostenlos

Wir informieren, beraten und begleiten Sie, wenn Sie von häuslicher Gewalt oder Gewalt im familiären und nahen sozialen Umfeld betroffen sind.

Wir bieten Unterstützung vor oder nach polizeilichen Interventionen wie Streitschlichtung, Wegweisung, Betretungsverbot, Anzeige oder Verhaftung des Täters mit dem Ziel, dass Sie als Opfer geschützt werden und sich wieder sicher fühlen können.

Wir sind für Sie da zur Erstinformation, zur Erstellung eines Sicherheitsplans und zur Einleitung sofortiger Interventionen nach einem Vorfall. Wir bieten Hilfestellung bei Behördenkontakten, bei der Weitervermittlung an andere soziale Einrichtungen und sorgen bei Bedarf für Übersetzungshilfe in Ihrer Muttersprache.

Scheuen Sie sich nicht davor, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sie werden von Juristinnen und Sozialarbeiterinnen, Psychologinnen und Pädagoginnen beraten. Unser Angebot ist kostenlos und vertraulich.

Die ifs Gewaltschutzstelle Vorarlberg ist eine gesetzlich anerkannte Opferschutzeinrichtung.

Schutz vor Gewalt

- in der Familie
- im nahen sozialen Umfeld
- durch beharrliche Verfolgung


Durch das Erste und Zweite Gewaltschutzgesetz können Polizei und Gericht gewalttätige Personen aus der Wohnung weisen und ihnen die Rückkehr sowie die Kontaktaufnahme verbieten. Mögliche Maßnahmen sind:

Wegweisung – die Polizei weist eine Person aus der Wohnung, wenn von ihr eine Gefahr für andere ausgeht. Die ifs Gewaltschutzstelle wird umgehend benachrichtigt. Wir nehmen so schnell wie möglich Kontakt mit Ihnen auf, damit weitere Schritte fristgerecht eingeleitet werden können.

Betretungsverbot – die Person, von der Gefahr ausgeht, darf zwei Wochen lang nicht in die Wohnung zurückkehren.
Sie haben gesetzlichen Anspruch auf Schutz und Sicherheit, die Eigentumsverhältnisse sind unwichtig. Das polizeiliche Betretungsverbot gilt für zwei Wochen und verlängert sich um weitere zwei Wochen, wenn Sie bei Gericht einen Antrag auf einstweilige Verfügung stellen.
Sie können weder die Verhängung noch die Dauer des Betretungsverbotes beeinflussen.

Einstweilige Verfügung – der Person, von der eine Gefahr ausgeht, wird zum Beispiel für mehrere Monate verboten, in die Wohnung zurückzukehren oder sich an bestimmten Orten aufzuhalten, bzw. es wird ihr aufgetragen, jeden Kontakt zu vermeiden. Stalkern kann auch verboten werden, Daten zu verbreiten oder Waren für das Opfer zu bestellen.


Eine Gefährdung besteht dann, wenn Ihnen das Zusammenleben und das Zusammentreffen unzumutbar gemacht werden

  • durch einen körperlichen Angriff,
  • die Androhung eines solchen
  • oder wenn durch das Verhalten des Gefährders Ihre psychische Gesundheit erheblich beeinträchtigt wird.


Wir helfen Ihnen gerne bei der Antragstellung. Diesen längerfristigen Schutz können Sie bei entsprechender Gefährdung auch beantragen, ohne dass die Polizei bereits eingeschritten ist und ein Betretungsverbot ausgesprochen wurde. Das Gericht entscheidet binnen weniger Tage mittels Beschluss. Dem Gefährder wird möglicherweise das Verlassen der Wohnung / des Hauses aufgetragen und das Betreten auch der unmittelbaren Umgebung verboten. Die einstweilige Verfügung kann auch den Aufenthalt an bestimmten beantragten Orten (Arbeitsplatz, Schule, Kindergarten etc.) und die Kontaktaufnahme untersagen. Die einstweilige Verfügung gilt bis zu 6 bzw. bis zu 12 Monate.

Hält sich der Gefährder nicht an den Beschluss, rufen Sie die Polizei!

Prozessbegleitung

bedeutet Beratung, Begleitung und juristische Vertretung im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten. Die Zeit vor und bei der Anzeige, während der Ermittlungen und während des Strafverfahrens sind für Opfer von Straftaten sehr belastende Ausnahmesituationen. Durch Information über die Abläufe und psychosozialen und/oder juristischen Beistand können Gefühle von Unsicherheit oder Angst gemildert werden.

Die Verantwortung für die Gewalttat liegt beim Täter. Er hat die Konsequenzen zu tragen.

Lesen Sie mehr über Ihre Rechte als Opfer einer Straftat:

. Infos unter Prozessbegleitung.

Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt!

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Kontakt und Information:

ifs Gewaltschutzstelle Vorarlberg
Leiterin: Ulrike Furtenbach
Johannitergasse 6
6800 Feldkirch

Tel.: (0)5 1755 535
Fax: (0)5 1755 9535
» E-Mail.
» Lageplan.


Öffnungszeiten:
von Mo bis Fr
08.00 – 13.00 Uhr
Mo und Do
13.00 – 16.00 Uhr
Türkischsprachige Beratung
Do 14.00 – 16.00 Uhr

Beratungstermine sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Wöchentliche Sprechstunden
an folgenden ifs Beratungsstellen:

Bludenz
Mo 14.00 – 17.00 Uhr
Bregenz
Di 14.00 – 17.00 Uhr
Dornbirn
Do 14.00 – 17.00 Uhr

Voranmeldung bitte unter der Nummer 05-1755-535 oder gewaltschutzstelle@ifs.at.



Downloads:
Gewalt in der Familie ist strafbar (Folder, deutsch).
(PDF/131KB)

Stalking ist strafbar
(Folder, deutsch)
.
(PDF/131KB)

Jahresbericht 2013.
(PDF/206KB)

Jahresbericht 2014.
(PDF/211KB)

Jahresbericht 2015.
(PDF/230KB)


S.I.G.N.A.L.-Leitfaden.
(PDF/510KB)
Broschüre "Hinter der Fassade".
(PDF/510KB)
Medizinische Befunddokumentation.
(PDF/510KB)
Dokumentationsbogen (Druckvorlage).
(PDF/510KB)

Notfallkarte deutsch.
(PDF/147KB)
Notfallkarte englisch.
(PDF/151KB)
Notfallkarte serbisch-kroatisch.
(PDF/148KB)
Notfallkarte türkisch.
(PDF/171KB)

Professioneller Umgang mit Gewaltopfern (Präsentation).
(PDF/430KB)

Reformvorschläge 2016.
(PDF/824KB)

 

 

 

Die ifs Gewaltschutzstelle Vorarlberg wird finanziert aus Mitteln von: