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IfS-Interventionsstelle Vorarlberg in Feldkirch eröffnet

Seit Anfang September ist die Interventionsstelle des Institut für Sozialdienste in Feldkirch geöffnet. Sie bietet den Opfern von Gewalt in der Familie rasche und kompetente Hilfe. Die Informationen kommen direkt von der Gendarmerie.

Die Gewaltspirale durchbrechen

Seit September erhalten Opfer von der Interventionsstelle Vorarlberg kompetente Hilfe. "Unsere Beratung soll helfen, die Gewalt zu beenden", sagt die Koordinatorin der Interventionsstelle, Elisabeth Kiesenebner-Bauer vom Institut für Sozialdienste. Zusammen mit einer Juristin und einer Sozialarbeiterin wird sie die Opfer kontaktieren.

Informiert wird die Interventionsstelle direkt von den Gendarmen, die die Wegweisung und das Rückkehrverbot ausgesprochen haben. Denn die Interventionsstelle ist eine gesetzlich anerkannte Opferschutzeinrichtung. Kiesenebner-Bauer und Fritz Gruber von der Gendarmerie sehen das als große Chance. Denn bisher mußten die Frauen von sich den ersten Schritt zu einer Beratung tun. Die Erfahrungen des Gendarms sind eindeutig: "Das ist so gut wie nie vorgekommen."

Die Sozialarbeiterin weiß auch wieso: "Die Frauen sind ohnehin in einer sehr belastenden Situation und es braucht noch einmal Kraft, den Schritt zu einer Beratungsstelle zu tun." Zudem gehe Gewalt oft mit Isolation einher.

Innenministerium und Frauenministerium zahlen

Finanziert wird die Interventionsstelle Vorarlberg von Innenministerium und Frauenministerium gemeinsam. Auch daran zeigt sich die enge Zusammenarbeit mit der Gendarmerie. IfS-Geschäftsführer Stefan Allgäuer ist von der Wirksamkeit der Arbeit überzeugt:

"Rasche und vernetzte Hilfe ist notwendig, um die Gewaltspirale in manchen Beziehungen zu beenden".

Interventionsstelle Vorarlberg
Gegen Gewalt in der Familie des Institut für Sozialdienste
Drevesstraße 2/3. Stock
6800 Feldkirch
Telefon 05522/82440
Fax 05522/82440-20
E-Mail interventionsstelle@ifs.at