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IfS-Studienreise

Bürgermeister besuchten Jugendprojekte in der Schweiz

Die heurige sozialpolitische Studienreise des Institut für Sozialdienste und des Vorarlberger Gemeindeverbandes stand ganz im Zeichen von Jugendprojekten. Ziel war heuer der Schweizer Kanton Tessin, wo einige innovative Beispiele besichtigt wurden. Fast zwanzig Bürgermeister und Vorsitzende von Jugendausschüssen aus Vorarlberger Gemeinden folgten der Einladung des IfS.

Eine höchst interessante Entwicklung schilderte den Teilnehmern der Jugendbeauftragte der Stadt Lugano, in der vor wenigen Jahren noch drei aktive, offene Jugendzentren den Jugendlichen zur Verfügung standen. Alle drei wurden jedoch mangels Zuspruch geschlossen. Dafür wurde ein offenes Jugendbüro installiert, in dem alle Jugendinitiativen aus und ein gehen können, wo Hilfen angeboten werden und Koordination geschieht. Durch diese Neuerung sei erreicht worden, dass bedeutend mehr Eigeninitiativen der Jugendlichen selbst gefördert werden, berichtete der Jugendpolitiker. Ein Projekt wurde in Locarno besichtigt, wo in einem ehemaligen Internat ein Jugendzentrum, eine Jugendherberge, ein Jugend-Info-Point und eine private Radiostation unter einem Dach verbunden sind.

Ein bereits seit mehreren Jahren äußerst erfolgreiches Jugendprojekt wurde in einem sozial schwierigen Umfeld in der Stadt Chiasso an der italienischen Grenze besichtigt. Die Integration von Jugendlichen, Kindern und Eltern wurde hier gut umgesetzt, wie der zuständige Jugendstadtrat der Vorarlberger Delegation berichtete. Neben städtischen Einrichtungen wurde auch die Jugendinitiative in einem ländlichen Raum besucht, nämlich die im Maggiatal, wo auf Eigeninitiative der Talschaftsjugendlichen ein Jugendtreff auf die Beine gebracht wurde. Höhepunkt war ein Gespräch mit dem Regierungsmitglied Dr. Gianpiero Gianella im Regierungsgebäude in Bellinzona.

In der Vorarlberger Delegation waren u.a. mit dabei der Präsident des Vorarlberger Gemeindeverbandes und Bürgermeister der Stadt Feldkirch Mag. Wilfried Berchtold, die Bürgermeister von Ludesch, Paul Amann und Thüringen, Helmut Gerster, der Lauteracher Bürgermeister Elmar Kolb, der Bürgermeister von Alberschwende, Ing.Walter Rüf, der Harder Bürgermeister Hugo Rogginer, die Dornbirner Jugendstadträtin
Ingrid Benedikt, IfS-Geschäftsführer
Dr. Stefan Allgäuer, der auch die Delegationsleitung hatte, der Wolfurter Vizebürgermeister Ferdy Hammerer sowie weitere KommunalpolitikerInnen.

EU-Abgeordneter Bösch: EU-Projekte des IfS sind wichtig

Der Vorarlberger EU-Abgeordnete Mag. Herbert Bösch besuchte kürzlich das Institut für Sozialdienste und informierte sich über das soziale Netz des IfS und vor allem auch über die EU-Projekte des Institut für Sozialdienste.



Unser Bild zeigt von links nach rechts: Dr. Michael Himmer (im IfS für EU-Projekte zuständig), EU-Abgeordneter Mag. Herbert Bösch, IfS-Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer, Mag. Klaudia Piuk (Mitarbeiterin Büro Bösch), Mag. Klaus Kühne (IfS)

Begegnung mit irischer Präsidentin McAleece

Anlässlich einer europäischen Behindertentagung in Dublin traf IfS-Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer auch die Präsidentin der Republik Irland Mary McAleece . Links im Bild der europäische Präsident der EASPD Luk Zelderloo aus Belgien. Eines der Hauptreferate, bei dem es primär um die Qualitätssicherung in Behindertenorganisationen ging, hielt Dr. Michael Himmer, EU-Koordinator beim IfS.