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Netz für Kinder auf Klausur:
Weiterhin aktive Hilfe für Kinder am Rande
Die Mitglieder des Förderkreises „Netz für Kinde“ unter dem Vorsitz von Obmann DDr. Felix Dünser,
trafen sich kürzlich im dicht verschneiten Buchboden (Großes Walsertal) zu ihrer heurigen Jahresklausur.
Schwerpunkte waren die Planung für das Jahr 2000 und die Vorbereitung der Neuwahlen des Vereins, der
die Zielsetzung hat, Vorarlberger Kinder am Rande unserer Gesellschaft zu fördern und zu unterstützen.
Heuer ist der weitere Ausbau der Ehrenamtlichen-Arbeit für die Unterstützung der betroffenen Kinder geplant,
die „smail Stone-Aktion“ soll weiter aktiviert werden und das mit großem Erfolg durchgeführte Entenrennen
soll im nächsten Jahr wieder gestartet werden.

Mitglieder des Förderkreises „Netz für Kinder“ sind u. a. Agnes Jäger, Gerti Hopp, Dr. Ruth Allgäuer, Gertrud Pfeiffer,
Raphaela Stefandl, Ilga Sausgruber, Christine Dellacher-Rauch, Gabi Huber, Erika Kronabitter, Dr. Guido Müller,
Karl Winger, Ruthilde Thaler-Feuerstein, Dr. Stefan Veigl, Franz Abbrederis und Geschäftsführer Dr. Hubert Löffler
(links im Bild).
Vor den Vorhang: Bürgermeister Hugo Rogginer (Hard)

Da gab es mit Erlaub in Hard ein „Cafe zum Dorfbach“, in dem zwei Türken einen Kaffee bestellen wollten. Höflich, aber direkt verwies die Chefin des Hauses die beiden unerwünschten Gäste mit der Bemerkung: „Die Gäste bleiben weg, wenn Türken in unserem Lokal sind“. Ein starkes Stück....! Ein schleichendes Weiterführen von Ausländerfeindlichkeit? Vor den Vorhang gehört auf jeden Fall der Harder Bürgermeister Hugo Rogginer, der unmissverständlich feststellte, dass ein Wirt nicht das Recht habe, sich die Gäste nach Hautfarbe oder Herkunft auszusuchen. Rogginer wörtlich:“ Das Lokal möchte gerne eine Verlängerung der Sperrstunde, das wird aber sicherlich von der Einsichtigkeit der Betreiber abhängen!“ Auch ein Kompliment an Armin Kloser vom Sozialsprengel Hard, der die Initiative zu einer Arbeitsgruppe zum Thema „Integration“ ergriffen hat. Wehret den Anfängen, kann man hier nur sagen....

P.S.: Ähnliche Situationen gibt es in der „Kronen-Bar“ in Bregenz. Wörtlich heisst es in einem Inserat dieser traditionellen Bar: „Unser Ziel Nr. 1: Spaß haben! Keine, wenig Ausländer“. Auch dieses Inserat muss zum Nachdenken geben!
Die smileStones-Aktion des „Netz für Kinder“ hat etliche Betriebe und sozial engagierte Personen ermuntert, gezielte Spenden für die gefährdeten Kinder in Vorarlberg zu geben. SmileStones im Werte von 10000,- oder mehr haben folgende Firmen gespendet: Sulzenbacher (Hard), Verein Brösel (Klaus), Berta Batsch (Ludesch), Hilde Hagen (Lustenau), Dorf-Elektriker (Götzis), Dorf-Installateur (Götzis), G&M-Security (Lustenau), Schelling (Schwarzach), Oberhauser & Schedler (Andelsbuch), Fulterer (Lustenau), Längle (Klaus), Bregenzerwälderhaus (Bezau), Gemeinde Lech, Senf-Bösch (Lustenau), Wenin-Drucke (Dornbirn), Prisma (Bregenz), REZI (Dornbirn), ÖVP-Mäder, HTL-Maturaklasse 1999 (Rankweil)
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