 |
Welcher Schuldenberater kennt folgende Schilderung nicht aus eigenem Erleben:
Herr K. kommt sehr aufgeregt in die Sprechstunde der IfS-Schuldenberatung. In jeder Hand trägt er einen Nylonsack, vollgestopft mit Rechnungen, Mahnungen, Inkassoschreiben und Gerichtsbriefen die Ausbeute der vergangenen Jahre findet sich in den Taschen wieder. Erwartungsvoll stellt Herr K. die beiden Nylonsäcke auf den Besprechungstisch, erzählt von seinen nun schon seit Jahren dauernden finanziellen Problemen, ständigen Besuchen durch den Gerichtsvollzieher, nervenden Lohnpfändungen in seinem Betrieb, familiären Auseinandersetzungen wegen der vielen Schulden, seinem Selbstwert, der total danieder liegt, weil er sich wegen seiner Schulden mies und mehr als nur schuldig fühlt und seinem Anliegen, dass damit endlich Schluss sein müsse. Er bittet den Schuldenberater möglichst rasch für ihn tätig zu werden und die Schulden zu regeln. Ganz besonders dringend wäre ein Anruf bei einem Rechtsanwalt, der ständig mit Betrugsanzeige drohen würde und einer bei der Hausbank, die vom zwar heillos überzogenen Gehaltekonto, aber immerhin seinem Konto, kein Geld mehr ausbezahlen würde. Außerdem drohe die Versteigerung der Möbel, zumindest habe dies der Gerichtsvollzieher schon des Öfteren angedroht...
So wie Herrn K. geht es vielen Klienten der IfS-Schuldenberatung. Völlig überfordert von der Situation, den ständigen Besuchen durch den Gerichtsvollzieher, dem Druck, den er am Arbeitsplatz wegen der Lohnpfändungen erlebt, der Tatsache, dass der Briefträger nichts als Rechnungen, Mahnungen oder gar Gerichtsbriefe bringt, stecken viele vorerst den Kopf in den Sand, können und wollen sich der Dramatik der Situation nicht mehr stellen. Der Gang zur IfS-Schuldenberatung ist ein erster Schritt, verbunden mit der Hoffnung, dass die dort schon alles richten werden.
Den Kopf in den Sand...
Dies ist ein großer Irrtum, denn es gilt, in den ersten Gesprächen zu klären: Die IfS-Schuldenberatung kann ohne das Mittun der Klienten überhaupt nichts richten. Vielmehr bedarf es großer Anstrengungen durch die Klienten, damit seine Schuldensituation bereinigt werden kann. Das klingt einfach und logisch, die Umsetzung dieses Grundsatzes erfordert aber einiges an Überzeugungsarbeit, nicht nur den Klienten gegenüber. Auch Arbeitgeber, die einen Mitarbeiter schicken, wollen rasche Ergebnisse. Gläubiger warten nicht gerne noch länger auf ihr Geld und Politiker, die für jemand intervenieren, wollen die Sache möglichst rasch vom Tisch.
Die werden es schon richten...
Überschuldungssituationen sind meist derart komplex, dass die Entflechtung derselben und die Neuorganisation des finanziellen Chaos viel Zeit erfordert in den Augen der IfS-Schuldenberatung ein erster Schritt auf dem Weg von der Hilfe zur Selbsthilfe, denn ohne das Mittun des Klienten ist diese Phase der Beratung unmöglich zu gestalten.
Hilfe zur Selbsthilfe
Wenn in den nächsten Beratungsabschnitten daran gegangen wird, die Existenz der Klienten auf neue, sichere Beine zu stellen, wenn Pläne aufgestellt werden, wie die Schulden bearbeitet und sogar in absehbarer Zeit abgebaut werden können, dann ist die Mitarbeit und die Motivation der Klienten wiederum gefordert. In diesen Phasen der Beratung geschieht viel an Neuorientierung, es werden neue (Konsum)Verhaltensmuster eingeübt, die über eine Schuldensanierung hinaus halten und den Klienten einen Neubeginn ermöglichen sollten. Mit der Hilfe und dem professionellen Know-How der IfS-Schuldenberatung werden Klienten in die Lage versetzt, ihr (wirtschaftliches) Leben selbst und konstruktiv zu organisieren, im besten Sinne einer erfolgreichen Selbsthilfe.
Und Herr K.?
Seine Schulden wurden mit Hilfe eines Privatkonkurses bereinigt. Wie er betont, hat er durch sein Verfahren seine Schulden in den Griff bekommen. Er kann nun endlich wieder sein Leben leben.
DSA Peter Kopf,
Geschäftsführer der IfS-Schuldenberatung |
|