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Fest der IfS-Sachwalterschaft

Kürzlich fand bereits zum 7. Mal das Fest der IfS-Sachwalterschaft in Rankweil statt. Leiter Dr. Herbert Spiess begrüßte etwa 60 ehrenamtliche und die hauptberuflichen IfS-SachwalterInnen. Vereinsobmann Landtagspräsident Manfred Dörler und IfS-Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer dankten für das unbezahlbare ehrenamtliche Engagement. Im Anschluss wurden die TeilnehmerInnen mit einem wunderbaren Buffet (Thema: „Vive la France“) verwöhnt und unterhielten sich prächtig.
Besonderer Dank gebührt Edith Seitz und Josef Thaler für die perfekte Vorbereitung und den Rankweiler Pfadfindern für den reibungslosen Ablauf.

Aktuelles von der IfS-Jugendberatung

Sigrid Fehr leitet neuerdings die Streetwork-Stelle der Jugendberatungsstelle „Mühletor“ in Bludenz. Sie möchte in erster Linie „Jugendliche, die benachteiligt sind, unterstützen“. Während der Öffnungszeiten der Streetwork-Stelle in der Bludenzer Bahnhofstraße (täglich von 11.00 bis 14.00 Uhr, mittwochs zusätzlich von 16.30 bis 18.30 Uhr) steht das persönliche Gespräch mit den Jugendlichen und die Information im Vordergrund. Sigrid Fehr arbeitet aber auch an verschiedenen Projekten auf Gemeindeebene mit. So ist sie etwa an der Entwicklung des Nenzinger „Funparks“ mit eingebunden, ausgearbeitet wird derzeit auch ein Projekt mit der Stadt Bludenz im freizeitpädagogischen Bereich. „Ich sehe mich hier als Mittelsperson zwischen Gemeinden und Jugendlichen“.

Erreichbar ist Sigrid Fehr
unter Tel. 05552/30723, oder 0664/5425246.
Politik für ältere Menschen - Vorarlberg als Vorreiter
LR Bischof: Vorarlbergs Programme als Vorbild für Österreich

Der Fonds „Gesundes Österreich“ will zum Thema „Ältere Menschen zwischen 60 und 75 im regionalen Setting“ im Rahmen der Gesundheitsförderung ein Schwerpunktprogramm initiieren. Landesrat Hans-Peter Bischof präsentierte dazu an der Universität Graz die Vorarlberger Aktivitäten und Programme für ältere Menschen. Fazit: Vorarlberg soll eine Vorreiterrolle übernehmen, seine Konzepte sollen intensiv aufgearbeitet werden.
Das Senioren-Thema wird in Zukunft auf Grund des demographischen Wandels mit der starken Zunahme älterer Menschen und seinen sozialen, gesundheitlichen und politischen Folgen von großer Bedeutung sein. Mit einem eigenen Schwerpunktprogramm will der Fonds „Gesundes Österreich“ darauf reagieren und hat das Institut für Sozialmedizin die Universität Graz mit einem Konzept beauftragt. Mit „Alter hat Zukunft“ und den daraus erarbeiteten Programmen ist Vorarlberg den anderen Ländern einen Schritt voraus.
Integration an Vorarlbergs Schulen entwickelt sich gut
497 Kinder in Integrationsklassen

Die Integration an Vorarlbergs Schulen konnte in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert werden: Von 1996 mit 332 Kindern auf 497 im laufenden Schuljahr hat sich die Integration an Vorarlbergs Schulen erfreulich entwickelt. Dies ist sicherlich auch auf die gute Arbeit und die langjährigen Bemühungen der Elternvereine für Behinderte und der IfS-Beratungsstelle „Dialog“ zurückzuführen.
Im Schuljahr 2000/01 besuchen vorläufig 943 Kinder Sonderschulen und andere an die Pflichtschulen angeschlossene Sonderschulklassen, im Jahr 1996 waren es 921 Kinder. Weitere 497 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) besuchen die Regelschulen.
In den Integrationsklassen mit Begleitlehrer werden im laufenden Schuljahr in 77 Volksschulen insgesamt 236 Kinder in 124 Klassen betreut; an 38 Hauptschulen sind es 261 Kinder in 62 Klassen. Ein erfreulicher Aspekt ist die gute Entwicklung der Integration an Hauptschulen. Waren es vor fünf Jahren 49 Kinder, werden im laufenden Schuljahr 261 Kinder betreut. Man kann hoffen, dass trotz des allgemeinen Sparens die Integration an Schulen vom Sparpaket ausgenommen bleibt. Der gemeinsame Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern macht die Schule lebendiger. Durch die Anwesenheit von Integrationskindern werden alle Schüler besonders auch in ihrem sozialen Verhalten geschult.
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