Aus dem Inhalt

IfS Informationen
von IfS-Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer

Das Gespräch
mit dem Psychologen Dr. Günther Rösel zum Thema „Verwöhnung der Kinder“. Es geht bei diesem Gespräch um Grenzen bei der Erziehung, um gesellschaftliche Zwänge und geschichtliche Zusammenhänge. Eine spannende Sache.

„Verwöhntes Einzelkind?“
ein Erfahrungsbericht einer nun erwachsenen Frau

Fernsehtipps für Eltern und Kinder
Neun wertvolle Überlegungen mit dem Umgang dieses für viele so wichtige Medium.

Erlebte Gewalt und ihre Folgen
Viele Kinder leider unter Gewalt in der Familie. Eine neue Studie hinterfragt die Auswirkungen

Buchtipps
Drei aktuelle Bücher zum Hauptthema dieses Heftes werden von IfS-Fachpersonen kritisch vorgestellt.

NASA – ein Weltraumprojekt oder ein Sozialprojekt?
Wir stellen Ihnen das neueste sozialpädagogische Projekt für Jugendliche in einem Gespräch mit Beate Schwartz vor.

Skinheads
Ein Versuch,das Phänomen der Glatzen zu verstehen. Und das Outing eines Politikers.

Über 23.000 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger beim IfS
IfS-Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer legte kürzlich den Jahresbericht 2001 vor.

Internetberatung immer wichtiger
Gibt es das überhaupt: Eine Beratung via Internet? Ja, das Institut für Sozialdienste hat die ersten Erfahrungen gemacht. Hier eine Analyse.


IMPRESSUM
Herausgeber,
Verleger und Eigentümer:

Institut für Sozialdienste
Schedlerstraße 10, A-6900 Bregenz
Redaktion: Franz Abbrederis,
Tel. 05574/45187
Fax 05574/45187-21
E-Mail: ifs@ifs.at

Fotos: Nikolaus Walter und F. Abbrederis
Druck: Ing. Alois Kaindl, 6800 Feldkirch

Vorwort
Eine kürzlich durchgeführte Umfrage in Vorarlberg hat es deutlich gezeigt: Eines der Hauptprobleme bei der Jugend ist die zu starke Verwöhnung durch die Eltern. Dass dies die Erwachsenenwelt so sieht, lass ich mir noch einreden. Gewaltig wird es, wenn selbst die Jugendlichen so fühlen und empfinden! Über 62 % der befragten Jugendlichen sehen die Verwöhnung durch deren Eltern als Keimzelle für Probleme. Dies muss uns Eltern und Erwachsenen zum Denken geben. Grund genug, in dieser IfS-Zeitung näher auf diese Problematik einzugehen.

Natürlich ist es eine Gratwanderung zwischen „zu viel des Guten” und „zu wenig”. Bei manchen Gesprächen mit Eltern (und hier vor allem bei beruflich engagierten Vätern) kommt unterschwellig immer wieder der Eigenvorwurf, dass mit einer Verwöhnung letztlich auch das eigene, schlechte Gewissen zugedeckt werde. „Ich habe doch alles für unser Kind getan…”, hört man oft, vor allem dann, wenn eine ordentliche Beziehungskrise oder sogar totale Verweigerung durch die Jugendlichen vorhanden ist.

In einem Gedicht heißt es dazu sehr treffend.” Ich wollte Liebe und habe Geld bekommen…” Ein heißes Thema, das wir hier behandeln. Auf jeden Fall war es eine spannende Aufgabe, natürlich habe ich dies auch immer im Blickwinkel als Vater von drei Söhnen gesehen.

Ich bin überzeugt, es gibt in dieser Frage kein Patentrezept, entscheidend ist sicherlich die innere Zuwendung und das entsprechende Rückgrat. Über entsprechende Reaktionen und auch eigene Erfahrungen würden wir uns freuen, gerne bieten wir in der nächsten Ausgabe unserer IfS-Zeitung „Informationen” auch die entsprechende Diskussionsplattform an.

Neben diesem Hauptthema gibt es natürlich wieder einige neue Infos vom Institut für Sozialdienste und aus der sozialen Landschaft.

Franz Abbrederis
IfS-Redaktion


zurück weiter