Impressum:
Herausgeber, Verleger
und Eigentümer:
Institut für Sozialdienste,
Schedlerstr. 10,
A-6900 Bregenz
Redaktion: Franz Abbrederis
Tel. 0043+5574/45187
Fax 05574/45187-21
Fotos: Nikolaus Walter

Die zweite Seite
Ein Vorwort von IfS-Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer

Wie sieht sie die Welt?
Jessica Gotzi ist eine Frau, die mit einer
Behinderung lebt.

Das Gespräch
Die Arbeit der IfS-Reha und die berufliche Integration von Menschen mit einer Behinderung stand „Im Gespräch“ im Mittelpunkt.

Akzeptanz oder Toleranz

Leben wie andere auch

IfS: Clearing in ganz Vorarlberg
Das IfS-Projekt unterstützt Jugendliche mit Benachteiligung bei der Berufsfindung.

eVoris
Spannend. Vier Vorarlberger Sozialeinrichtungen gründeten eine eigene geimeinsame Firma.

Schuldenfrei ins Leben – eine Utopie?
Ein Projekt der IfS-Schuldenberatung ist
erfolgreich gestartet worden.

Elias und die Cash-Box

5. Rheintaler Alterstagung

Neue Bücher
Vorgestellt von Susanne Kraft,
IfS-Beratungsstelle Bludenz.

Armut behindert
Oder: „Wie man Synergien gegen die Folgen
der Armut erzeugen könnte.“

IfS-Familienarbeit: Gruppenarbeit mit
ganzen Familien

IfS-Projekt NASA auf ganz Vorarlberg ausgedehnt

Heimweh nach der IfS-Wohngemeinschaft
Nach 20 Jahren suchte eine Frau ihr mehrjähriges Zuhause.

33 Ehrenamtliche IfS-SachwalterInnen absolvierten heuer den Grundkurs

Neue Fachgruppe „Opferschutz“
Umfassende Begleitung von Opfer von Gewalt.

Essstörungen werden immer massiver
Expertin Mag. Hollenstein-Burtscher nimmt
dazu Stellung.

„Das Schweigen der Männer“
Warum startete das IfS eine eigene
Männerberatung“

Landesauszeichnung
Vorwort
Gleich zwei Anlässe könnten Grund für das Hauptthema dieser IfS-Zeitung gewesen sein. Zum Einen ist die IfS-Fachgruppe vor 25 Jahren gegründet worden. Zum Anderen gibt es heuer das „Europäische Jahr der Menschen mit einer Behinderung“. Die Frage der Behinderung eines Menschen darf nicht auf Jubiläen oder „Bedenk-jahre“ beschränkt werden.
„Verschieden zu sein ist normal…“ schreiben wir auf die Titelseite. Ist es wirklich normal, eine Behinderung zu haben? Reagieren wir Menschen, die scheinbar keine Behinderung haben, wirklich normal auf solche Menschen? Unsere Gesellschaft (also wir) hat hier noch viel Arbeit zu leisten. Vor allem geistige Arbeit. Denn bekanntlich findet jede Veränderung zuerst im Kopf statt.
So sehr mir viele gesell-schaftliche Entwicklungen in den USA missfallen, auf diesem Sektor können wir Europäer, wir Vorarl-bergerInnen jedoch viel lernen. Hier wäre aus-nahmsweise eine Ent-wicklungshilfe aus den USA gut.
Es gibt auch in Vorarlberg nach wie vor viele Unternehmen, die es ablehnen, Menschen mit einer Behinderung anzustellen. Lieber zahlen sie eine Ausgleichstaxe, wie dieses scheußliche Wort heißt. Viele Ge-spräche mit vorbildlichen Unternehmern, bei denen eine Anstellung einer Person mit einer Be-hinderung zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist, beweisen: Ein Unternehmen profitiert! Das soziale Klima wird besser. Und dies ist bekanntlich in jeder Firma ein wichtiges Kapital.

Franz Abbrederis


zurück weiter