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Schuldenfrei ins Leben
Eine erfolgreiche Aktion wird fortgesetzt
Nach einem gelungenen Start des Schuldenpräventionsprojektes
„Schuldenfrei ins Leben“ der IfS-Schuldenberatung im vergangenen
Jahr wird diese Aktion heuer fortgesetzt.


Die Zahlen und Erfolge sprachen für sich, so dass die Partner des Projektes der Fortsetzung zustimmten. Unterstützt und finanziert durch das Amt der Vorarlberger Landesregierung, das Arbeitsmarktservice Vorarlberg und die Wirtschaftskammer Vorarlberg arbeitet die IfS-Schuldenberatung an einer Ausweitung und Vertiefung der Schuldenprävention. Der Schwerpunkt des ersten Jahres lag bei den 14/15-jährigen Schülerinnen und Schülern. 50 Klassen mit mehr als 1.000 Schülern wurden besucht. Im Rahmen von Workshops und Vorträgen wurde mit den Jugendlichen über den richtigen Umgang mit Geld, über Schulden, Bankomatkarte und Bürgschaft genauso geredet wie über Haushaltspläne und dass Kredite nicht nur aufgenommen werden können, sondern auch zurückbezahlt werden müssen. Selbstverständlich wurden diese Themen auch mit Lehrlingen und arbeitslosen Jugendlichen besprochen und diskutiert. Das zweite Jahr ist der Ausweitung auf die nächste Altersgruppe der 16 bis 19-jährigen gewidmet. Eigene methodische Unterlagen, die Cashbox2, sorgen für eine nicht nur kognitive, sondern auch spielerische Vermittlung wichtiger Finanzthemen.

Medienberichte darüber, dass jeder zehnte Jugendliche zwischen 13 und 24 bei Freunden, Banken, Handybetreibern oder der Familie in der Kreide steht, oder die Tatsache, dass 80 Prozent der überschuldeten Erwachsenen ihre ersten Schulden vor dem 25. Lebensjahr gemacht haben, müssen alarmieren. Erschreckend ist aber auch die Tatsache, dass bereits mehr als 10 Prozent der Klienten der IfS-Schuldenberatung zwischen 18 und 24 Jahre alt sind. Da es unmöglich ist, alle jungen Menschen der Zielgruppe zu erreichen, wird vermehrt auf Multiplikatorenschulung gesetzt. Lehrerseminare stehen genauso auf dem Programm wie Lehrlingsausbildnerschulungen. In Zeiten des www werden sämtliche Spiele und Informationsblätter dort ebenfalls zugänglich gemacht. Auf der Homepage des Institut für Sozialdienste, www.ifs.at, finden sich auf der Seite der IfS-Schuldenberatung sämtliche Informationen. Wer eine Veranstaltung zum Umgang mit Geld, Verschuldung, Konsum und Jugendliche plant, kann sich mit der IfS-Schuldenberatung in Verbindung setzten.

Taschengeldfolder und ein DVD-Film „6films“ – Interviews mit Jugendlichen zum Thema Geld, Konsum, Wünsche und Zukunftsperspektiven (Preis € 10,–) sind ebenfalls erhältlich. Hauptsächlich verantwortlich im Bereich Prävention ist Natalie Wojtech.

IfS-Schuldenberatung
Mehrerauerstraße 3, 6900 Bregenz
T 05574/46 1 85, F 05574/46 185-25
M ifs.schuldenberatung@ifs.at



Natalie Wojtech
IfS-Schuldenbertung

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