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IfS-Familienarbeit
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Das Projekt Freiräume richtet sich speziell an Jugendliche
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Das Angebot Freiräume besteht aus einer sozialpädagogischen Gruppenarbeit mit einer konstanten Gruppe von 14 Jugendlichen. Die Gruppenarbeit erstreckt sich von März bis November und beinhaltet schwerpunktmäßig erlebnispädagogische Outdoor-Aktivitäten.
Freiräume soll bestimmten Schulen die Möglichkeit bieten, schwierigen Jugendlichen eine präventive Unterstützung in Form eines Gruppenangebotes zu ermöglichen. Der Auftrag erfolgte im Rahmen des Präventionskonzeptes der JWF des Landes und wurde erstmals 1997 und seitdem jährlich im Bezirk Bludenz von der IfS-Familienarbeit in Bludenz durchgeführt. Die Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 11-15 Jahren die Schwierigkeiten im Leistungs- und/oder disziplinären Bereich in der Schule zeigen. deren Entwicklung stagniert oder gefährdet ist. denen es an Zukunftsperspektiven mangelt. die Entscheidungshilfen benötigen. denen soziales Lernen unter anderen Bedingungen ermöglicht werden soll. Das Angebot der Zuweisung von Jugendlichen ergeht an die DirektorInnen, Lehrpersonen und Beratungs-LehrerInnen. Diese haben die Möglichkeit, unbürokratisch und schnell gefährdeten Jugendlichen und deren Familien Unterstützung zukommen zu lassen. Das frühzeitige Erkennen der Problematik durch die Schule und die Zuweisung zum Projekt erhöht die Chance, ein weiteres Abgleiten der Jugendlichen nachhaltig zu verhindern. Das generelle Ziel ist die Sekundärprävention: Bei Risikogruppen soll der Verstärkung der Problematik vorgebeugt werden. Die Kooperation mit der Schule hat das Fördern des Verhältnisses zwischen Eltern und Schule zum Ziel. Da die Teilnahme am Projekt freiwillig ist, muss am Beginn eine gemeinsame Problemdefinition zwischen Jugendlichen, Eltern, LehrerInnen und Projektleitung bestimmt werden. Die Eltern sollen dann beim Problemlösungsprozess soweit dies nötig ist miteinbezogen werden. Wir arbeiten hauptsächlich im erlebnispädagogischen und Outdoor-Bereich. Die pädagogische Arbeit in der Gruppe ermöglicht: Entdeckung neuer Handlungsfelder und Spielräume Stärkung des Wir-Gefühls durch Ziel-Definitionen und gemeinsames Unterwegssein (bessere Verwurzelung der Jugendlichen im Alltag) Unterstützung bei Zukunftsplanung und Berufsfindung. Erleben körperlicher, psychischer und sozialer Möglichkeiten und Grenzen in der Gruppe Veränderung von Selbst- und Fremdbildern (Verbesserung der Selbsteinschätzung und Erhöhung des Selbstwertes). In der Outdoorpädagogik wird die Erlebniswelt der freien Natur genutzt. Vor der Tür wird wörtlich genommen und die Aktivitäten, z.B. Klettern, Kanu fahren, Biwakieren, Gebirgsdurchquerungen, Hüttenaufenthalte, Flusswanderungen u. ä., finden in der näheren Umgebung statt. Auf High-Events wird verzichtet. Zwei Jugendlichen wird die Möglichkeit gegeben ein weiteres Jahr in Form von Leadership teilzunehmen. Ihre Aufgaben sind Ausschreibungen verfassen Speiseplan erstellen und den Einkauf der Lebensmittel erledigen Schnittstelle zwischen Jugendlichen und BetreuerInnen Anleiten von verschiedenen Aufgaben in der Gruppe unter der Begleitung einer BetreuerIn Neben der Arbeit in der Gruppe ist eine zusätzliche, begleitende Unterstützung einzelner Jugendlichen zielführend (z.B. Beziehungsdefizite). Hier werden dann die Jugendlichen intensiv und einzeln betreut. ![]() Durchführung: Doris Hollenstein, Didi Burtscher, Michael Weiß IfS-Familienarbeit Schießstätte 14, 6800 Feldkirch T 05522/39566, M ifs.fa.feldkirch@ifs.at Oberdorfweg 1, 700 Bludenz T 05552/66907, M ifs.fa.bludenz@ifs.at Nähere Info: www.ifs.at |
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