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Institut für Sozialdienste
Wir helfen weiter
Wir helfen WEITER – das sind die MitarbeiterInnen, Ehrenamtliche (etwa in der Sachwalterschaft, in Unterstützungskreisen vom Spagat oder in der Jugendhilfe der Sozialpädagogik) und Mitglieder im IfS-Trägerverein bzw. in div. Fachkommissionen.

Wenn wir das „Wir“ noch weiter fassen, dann gehören auch und vor allem die KlientInnen dazu, die sich in schwierigen Lebenssituationen vertrauensvoll an uns wenden, weil sie Hilfe suchen oder brauchen. Wir, das IfS, das ist ein Betrieb, der sich stark nach dem Prinzip der Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit organisiert. Und wir sind bisher gut gefahren mit diesen Grundsätzen. Wir haben – als konsequente Umsetzung dieser Prinzipien – schon vor 10 Jahren begonnen, Teile des IfS in eigene Tochtergesellschaften auszulagern. Schuldenberatung, Familienarbeit, Sachwalterschaft und Patientenanwaltschaft – das ist bereits 10 Jahre her. Die Formen haben sich bewährt und GmbHs im Sozialbereich sind heute eine Selbstverständlichkeit.

Wir helfen WEITER
Wenn ich von Helfen rede, so meine ich ein IfS das ein soziales Kompetenzzentrum ist. Gekennzeichnet von fachlichen Standards und der Orientierung bzw. Förderung des Gemeinwohls. Unsere Fachlichkeit basiert auf qualifizierter Grundausbildung unserer MitarbeiterInnen, durch Fachkonzepte, die erklären warum wir was wie tun und durch unseren Anspruch, dass wir insbesonders jedem Klienten erklären können, mit welchem Ziel wir was tun. Mit dieser Positionierung können wir den bloßen Preiskampf – wer ist der billigste? – nicht gewinnen. Das steht im Widerspruch zu unseren Anspruch, Kompetenzzentrum zu sein. Aber wir können uns anstrengen, Bestbieter zu sein und auf solidem Qualitäts- und Erfahrungsniveau psychosoziale Dienstleistungen anzubieten, die wirksam sind und einen vernünftigen Preis haben. Förderung des Gemeinwohls: ein Teil unserer Qualität und Fachlichkeit in der Arbeit ist unser Anspruch, dass wir immer beides, das Wohl/der Bedarf des einzelnen Klienten sowie das Gemeinwohl sehen. Diese zwei Seiten, selbst wenn sie als Widerspruch aufscheinen, kreativ zu bearbeiten, das ist unsere Qualität. Im Einzelfall, wenn wir etwa die Ressourcen der Nahraum-Systeme nützen (Unterstützungskreise, Power-Bag, im Fundament usw) und als IfS mit unseren Arbeitsfeldern, mit denen wir nicht „nur“ am Fall sondern auf dieser Ebene Arbeiten (z.B. in der Gemeinwesenarbeit, in kommunalen Projekten, im Pro, usw).

Wir helfen WEITER
Dieses WEITER bezieht sich – natürlich – auf jede einzelne Beratungssituation: wir wollen und müssen nachweisen können, dass wir als kompetente und qualifizierte Institution eben mehr erreichen. Dazu gehört auch, dass wir mehr Fragen stellen, mehr nach Antworten suchen. Und dieses WEITER heisst auch, dass wir mit den Erkenntnissen aus der Arbeit mehr und qualifizierte Rückmeldung an diejenigen machen, die gestalten und Entscheiden etwa in der Politik, der Wirtschaft usw. Das WEITER geht aber noch viel weiter. Das IfS ist nicht angetreten, um Erziehungsberatung, Schuldenberatung oder eine Frauennotwohnung aufzubauen und dieses Angebot zu verteidigen. Wir wollen die richtigen Angebote, für die jeweils aktuellen brennenden psychosozialen, gesellschaftlichen Probleme anbieten. Wir wollen Veränderungen erkennen, neue Erfordernisse sehen und darauf reagieren. Und, wir müssen uns überlegen, was das angesichts beschränkter finanzieller Ressourcen heißt: immer wieder zu reflektieren, wie wir mit den vorhandenen Ressourcen in unserem Themenbereich möglichst viel, möglichst effizient, möglichst aktuell und seriös Nutzen stiften, eben WEITER helfen. Manche unserer Arbeitsbereiche sind zu manchen Zeiten hier besonders gefordert: heute sind das z.B. die Arbeitsfelder für Menschen mit Behinderungen, oder etwa die Bereitschaftsdienste in den Beratungsstellen, die Sozialpädagogischen Arbeitsfelder in denen fast mit jeder Generation Jugendlicher neue Konzepte und neue Angebotsstrukturen gefragt sind, die Schuldenberatung usw. Wir sind bei unseren Partnern als innovationsfreudiges und zur Innovation bereites Unternehmen bekannt. Das IfS in 10 oder 20 Jahren wird ganz anders ausschauen. Wir beginnen im März die neue IfS-Heimbewohnervertretung, ein Angebot im Bereich der Sachwalterschaft. Dr. Herbert Spiess wird diesen Bereich aufbauen. Im Spagat haben wir mit der Jugendarbeitsassistenz einen Bereich mit großer Entwicklungsdynamik.

Von 2005 – 2007 beteiligen wir uns an einem großen, österreichweiten Equal-Projekt zur Vorbereitung für die Ausschreibungsverpflichtungen.Wir wehren uns nicht gegen diese Entwicklungen – auch wenn wir sie uns nicht direkt wünschen – aber wir möchten daran mitarbeiten, dass auch mit diesen Steuerungselementen die notwendige Qualität und Ethik für die Arbeit mit und für Menschen gesichert und weiterentwickelt wird.

Wir haben viel zu tun. Das ist eine gute Ausgangssituation für 2005. Und ich hoffe, das bleibt so.

Dr. Stefan Allgäuer
IfS-Geschäftsführer
allgaeuer.stefan@ifs.at

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