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Eine Selbsthilfegruppe stellt sich vor
Diagnose Prostatakrebs
Im November 2003 hat nach sechsmonatiger Vorbereitung durch ein Proponentenkomitee die 1. Generalversammlung stattgefunden. Dort wurde der Vereinsvorstand gewählt. Als erste Aktion hat sich eine Kontaktgruppe bestehend aus 12 Mitgliedern gebildet. Diese Männer stehen – nach einer Ausbildung im Frühjahr 2004 – als Gesprächspartner für (Neu)Betroffene zur Verfügung.


Wir möchten im persönlichen Gespräch oder am Telefon nach einer Prostatakrebsdiagnose Hilfestellung anbieten. Als selbst Betroffene können wir aus eigener Erfahrung berichten und so praktische Hinweise geben. Wir versuchen den Männern Hoffnung zu geben, dass auch bei ihnen viele Chancen vorhanden sind, wieder gesund zu werden. Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe sind der lebende Beweis dafür, dass auch nach einem Prostatakrebs ein lebenswertes Leben möglich ist. Nach der Diagnose Prostatakrebs stehen mehrere Erfolg versprechende therapeutische Maßnahmen zur Verfügung, deren Wirkungserfolge vom behandelnden Arzt dem Patienten erklärt werden. In der Regel ist der Arzt selbst kein Betroffener. Er ist zwar der Fachmann, aber was wirklich in dieser Situation in den Männern vorgeht, weiß er nur aus den Berichten seiner Patienten. Gerade in der vor- und nachoperativen Phase, mit allen Höhen und Tiefen, kann die Selbsthilfegruppe moralischen Beistand und die notwendigen Zukunftsperspektiven bieten.

Das Vorarlberger Team der Selbsthilfgruppe. Erste Reihe: 2. von links: Ing. Hans Tschernig, Obmann
In der Nachsorge organisieren wir Stammtische zu speziellen Themen.
Dazu gehören:

• die Erweiterung des Grundwissens über den Prostatakrebs,
• mögliche Nebenwirkungen von Behandlungen,
• Inkontinenz und Erektionsstörungen,
• Auswirkungen und Veränderungen in der Partnerschaft und Sexualität.

Wir wollen den Betroffenen behilflich sein in allen Fragen einer umfassenden Rehabilitation. Manchmal geht es auch um arbeitsrechtliche Probleme, die anstehen können. In allen Maßnahmen und Aktionen arbeiten wir mit den Ärzten, Fachärzten und anderen Institutionen, wie der Krebshilfe Vorarlberg, den Sozialversicherungen und dem Bundessozialamt intensiv zusammen. Die Erfahrung lehrt uns aber auch, dass eine Selbsthilfegruppe dem Betroffenen nicht alle Sorgen abnehmen kann.

Eine Daueraufgabe unseres Vereines bleibt:
• alle Männer zu mobilisieren, die Verantwortung für ihre Gesundheit wahrzunehmen.
• Wir werden den Appell, die Angebote der Vorsorgeuntersuchung anzunehmen,
• immer wieder verbreiten.

In diesem Jahr läuft eine große Vorsorgeaktion in Zusammenarbeit mit dem Land Vorarlberg, der Ärztekammer für Vorarlberg, der Generali Versicherung und dem ORF-Landesstudio Vorarlberg. Hierzu wird es einen Gesundheits-Vormittag im ORF, Hörfunk-Beiträge, ein Aktuelles Thema sowie Hörfunk- und Fernsehtrailer geben. Wir erfahren immer wieder, dass der Prostatakrebs bei vielen Männern ein Tabuthema ist. Die zuvor erwähnte Aktion läuft daher unter dem Titel: „Wenn Männer schweigen“. Wir möchten das Gespräch und das verantwortungsvolle Handeln dem Schweigen entgegen stellen.

Infotelefon: 0664/121 49 65
www.prostatakrebs.at


Gewinnspiel


Während der Dornbirner Frühjahrsmesse wurden von der IfS-Schuldenberatung zusammen mit der Arbeiterkammer über 800 Jugendliche über ihre finanziellen Möglichkeiten und ihr Finanzverhalten befragt. Ein interessantes Ergebnis der Befragung ist die Tatsache, dass Jugendliche im Durchschnitt mehr fürs Handy ausgeben, als sie an Taschengeld verfügen. Das Handy kann also nur mit Zusatzjobs und außertourlichen Zuwendungen von Eltern und anderen Verwandten finanziert werden. Beim Gewinnspiel, das zusammen mit der Befragung durchgeführte wurde, ging es darum zu erraten wie viel Euro – in 1-Cent-Münzen – in einem Glas sind. Eva Fitz aus Lustenau erriet das Ergebnis bis auf 4 Cent genau. Herzlichen Glückwunsch!


Unser Bild zeigt AK-Präsident Josef Fink bei der von der AK gespendeten Übergabe des ersten Preises zusammen mit der Gewinnerin Eva Fitz und dem Geschäftsführer der IfS-Schuldenberatung Peter Kopf



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