Impressum:
Herausgeber, Verleger
und Eigentümer:
Institut für Sozialdienste,
Interpark Focus
A-6832 Röthis
Redaktion: Franz Abbrederis,
Alexandra Breuß lic.phil
Tel. 0043+5523/52176
Fax 05523/52176-21
Fotos: Nikolaus Walter
Grafik: Evi Abbrederis

Grundangst „Älterwerden“
Ein Vorwort von IfS-Geschäftsführer
Dr. Stefan Allgäuer

Das Gespräch
„Haben Sie ein Problem mit dem Älterwerden?“
Die Redaktion spricht mit Dr. Gertrud Würbel
von der IfS-Beratungsstelle Feldkirch

Wohnen im Alter
Menschengerechtes Bauen steigert die Lebensqualität

Feiheit.Würde.Sicherheit.
IfS-Bewohnervertretung tritt für die Wahrung des Rechts auf größtmögliche Bewegungsfreiheit in stationären Einrichtungen ein

Ohne Termin und Anmeldung zum Sprechtag der IfS-Schuldenberatung

Häusliche Gewalt
„Ich habe gehofft, dass es mit den Jahren besser wird…“ IfS-FrauennotWohnung bietet Schutz

Tragende Netze im Alter
6. Rheintaler Alterstagung

Wie stellen Sie sich das Leben im Alter vor?

Sexualtiät bis ins hohe Alter
Ein lange tabuisiertes Thema,
das viele Facetten aufweist

Schuldner sind alt – Schulden sind jung

Preisverleihung des 8. Landeswettbewerbs Menschengerechtes Bauen
IfS und VN prämieren vorbildhafte Gebäude

EU-Bürger von Armut bedroht

IfS-Fundament – mit Behinderung auf den eigenen Beinen stehen

Kinderrechtspreis
Prämierung des Vorarlberger
Finanzführerscheins

Angehörigenvertretung und Vorsorgmacht
Sachwalterrechts-Änderung bringt neue gesetzliche Bestimmungen mit sich

Schwangerschaftsberatung und Abtreibung
Dr. Ruth Rüdisser beantwortet Fragen rund um diesen Themnbereich

KulturPur
Menschen mit Behinderungen mitten im Kulturgeschehen Vorarlbergs

Neues Bildungsprogramm des IfS-Kreisel
Schon wieder ein Jahr älter

„Ma seht net, ma würd älter, ma set, ma kann länger z`ruck denka.“* Dieses Zitat eines Rankweiler Originals (Hans Sturn) gibt mir zu denken. Wie oft verdrängen wir denn unser Älterwerden! Dies beginnt bereits im jugendlichen Alter von 20 bis 25 Jahren und wird oftmals mit den Jahren extremer. Für manche sind ihre Geburtstage fast schon Trauertage. „Schon wieder ein Jahr älter“, hörte ich sehr oft. Schön wäre es, sagen zu können: „Ich bin schon wieder um ein Jahr reifer, erfahrener, weiser“. Zu diesem Thema gibt es Fachbücher, die ganze Bibliotheken füllen würden. Im allgemeinen Gespräch wird es aber oftmals bewusst oder unbewusst verdrängt. Darum  wagten wir es, dieses Thema in dieser IfS-Zeitung schwerpunktmäßig aufzugreifen. Vor allem möchte ich auf das ausführliche und tief gehende Gespräch mit Dr. Gertrud Würbel hinweisen (ab Seite 4).

Ein kleiner Tipp: Vor gut 20 Jahren habe ich mit meinem Vater ein sehr ausführliches Gespräch geführt, das ich auch auf Band aufgezeichnet habe. Es ging dabei um sein Leben, um das Älterwerden, um die Familiengeschichte. Heute ist dies ein begehrtes und vielfach kopiertes Zeitdokument bei Kindern, Nichten und Neffen.

Diese Ausgabe soll ein bisschen gegen den übertriebenen Jugendkult ankämpfen und dazu beitragen, dass wir uns leichter tun, „Ja zum Älterwerden“ zu sagen. Sie soll uns Mut machen.

* Für Nicht-Vorarlberger eine Übersetzung: Man sagt nicht, man wird älter, sondern man sagt, man kann länger zurückdenken.“

Franz Abbrederis


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