Vorarlberger
Firmen
integrieren
Menschen
mit
Behinderung

Dr. Michael Himmer: "Im IfS haben wir seit 1978 Arbeitsassistenten. Die Zusammenarbeit mit den Vorarlberger Betrieben klappt."

Seit 1978 besteht in Vorarlberg das Modell des geschützten Arbeitsplatzes. Vorarlberger Betriebe stellen Menschen mit einer Behinderung ein und werden dabei von den Arbeitsassistenten des Institut für Sozialdienste, Fachgruppe REHA, beraten und unterstützt. Über 200 Betriebe beschäftigen auf diese Weise 450 Behinderte.

"Die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in Vorarlberg ist gut", bestätigt Dr. Michael Himmer, Leiter der IfS-Fachgruppe REHA. "Betriebe sind durchaus bereit, mit uns zusammenzuarbeiten". Trotz schwieriger Arbeitsmarktsituation werden immer wieder sozial kompetente und engagierte Unternehmer für die wichtige Integrationsarbeit von behinderten Menschen gefunden. Dabei wird die zum Teil geringere Leistungsfähigkeit der Behinderten durch Lohnkostenzuschüsse des Landes und des Bundes von bis zu 60 % den Betrieben rückvergütet. Auch im Investitionsbereich bestehen erhebliche Fördermöglichkeiten, die bis zu einer halben Million Schilling für notwendige Adaptionskosten in den Betrieben gehen (z.B. für neue Maschinen, Umbauarbeiten von Arbeitsplätzen, etc.). "Unternehmer und MitarbeiterInnen in Betrieben leisten bei der Integration in vielen Fällen Sozialarbeit und ermöglichen erst die Integration", erklärt Dr. Michael Himmer. Seit Neuem beschäftigen auch andere Organisationen - Lebenshilfe Vorarlberg und die Praxisgruppen - ArbeitsassistentInnen. Der Dienst der ArbeitsassistentInnen kann von jedem Unternehmen kostenlos angefordert werden.

 

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