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Das Jahr 1997 bringt einige Anlässe, in die Geschichte des IfS zurück- und auf die zukünftigen Entwicklungen vorauszuschauen: gerade Geburtstage (25, 20 Jahre,etc.) sind auch in Organisationen eine Gelegenheit, sich für diesen Blick von oben gemeinsam mit den Partnern und Freunden etwas Zeit zu nehmen. |
Vor kurzem waren eine Festveranstaltung und ein Aktionstag für Kinder und Familien anläßlich des 10-jährigen Bestehens der IfS-Familienarbeit. Die Gäste (MitarbeiterInnen der Familienarbeit - Partnerorganisationen des Vorarlberger Kinderdorfs und der Caritas (Don Bosco Lingenau) und viele Vertreter des sozialen und öffentlichen Lebens), wurden sowohl inhaltlich als auch konditionell "voll" gefordert. Allen, die differenziert an Methode, Arbeitsweise, Erfahrungen und Ergebnissen der IfS-Familienarbeit interessiert sind, sei die exzellente Broschüre "Wir fangen an, wenn's nicht mehr weiter geht" empfohlen.
Am 16./17. Oktober fand im Montforthaus in Feldkirch anläßlich des 25-jährigen Bestehens der IfS-Sozialpädagogik eine Fachtagung zum Thema "Sozialpädagogik im Umbruch" statt. Sozialpädagogen aus ganz Österreich und dem benachbarten Ausland diskutierten dort Themen, die auch uns in der Entwicklung und Veränderung in diesem Arbeitsbereich betreffen und herausfordern. Zur Fachtagung wird auch eine Fachschriftenreihe über "25 Jahre IfS-Sozialpädagogik" herausgegeben, in der vieles über die Geschichte, die Entwicklungen, Ergebnisse einer Befragung von früheren Jugendlichen der WGs und weitere statistische Auswertungen aufgearbeitet wurde. Bei "25 Jahre IfS-Sozialpädagogik" möchte ich vor allem an Hedwig Gmeiner erinnern, eine Pionierin der Sozialpädagogik, des Modells der "offenen Wohnungen" und mit eine Baumeisterin des heutigen Instituts für Sozialdienste.
Schließlich werden wir im November mit den Bürgermeistern und Sozialreferenten der Region 20 Jahre IfS-Beratungsstelle Bludenz begehen. Der Blick dort wird vor allem auch in die Zukunft gerichtet sein.
Die Verbindung von sozialen Anforderungen einerseits und dem gesellschaftlichen Konsens über finanzielle Rahmenbedingungen für das Soziale andererseits ist immer wieder eine neu zu bewältigende Aufgabe.
Geburtstage sind keine Leistungen, sind aber Anlässe zur notwendigen Darstellung der Arbeit nach außen und zur Identitätsstärkung nach innen. Keine Sorge - wir tun weiterhin vor allem unsere Arbeit und nicht "nur feiern". Für die Vorbereitungen solcher Anlässe werden viele zusätzliche kreative und organisatorische Potentiale von MitarbeiterInnen und Freunden frei und auch genutzt. Gerade auch dafür möchte ich mich bei den vielen MitarbeiterInnen, HelferInnen usw. bedanken, die dann bei den offiziellen Anlässen nicht im Vordergrund erscheinen.
Dr. Stefan Allgäuer
Geschäftsführer des
Institut für Sozialdienste