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Start der Initiative "Soziale Berufsorientierung"

Berufsorientierungsphase für junge Menschen im sozialen Bereich

Die Initiative "Soziale Berufsorientierung" wurde von Landeshauptmann Sausgruber der Öffentlichkeit präsentiert. Für junge Menschen (18 - 26 Jahre) mit einem qualifizierten Schul- bzw. Berufsschulabschluß, welche vorübergehend keine Arbeit finden, soll eine maximal einjährige Berufsorientierungsphase eine sinnvolle Überbrückungsmöglichkeit bieten. Zirka 25 Plätze im sozialen Bereich stehen im ersten Jahr 1997/98 zur Verfügung.

Die Initiatoren dieses Projekts, darunter das Institut für Sozialdienste, Lebenshilfe, Caritas, sowie andere soziale Einrichtungen in Vorarlberg wollen mit diesem Programm einen weiteren Beitrag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit leisten. Die Berufs- und Schulabgänger kommen in sozialen Einrichtungen des Landes zum Einsatz. Dort werden sie in einem oder mehreren konkreten Arbeitsfeldern und im Rahmen ihrer Fähigkeit eingesetzt. Das Modell "Soziale Berufsorientierung" beinhaltet auch ein praxisbegleitendes Fortbildungsprogramm. Landeshauptmann Herbert Sausgruber begrüßte diese Initiative ausdrücklich und wies auf die finanzielle Unterstützung dieses Projektes durch das Land hin. Land Vorarlberg und Arbeitsmarkt-Service Vorarlberg fördern das Projekt mit jeweils 200.000 Schilling.

Die Teilnehmer des Programms werden knapp über der Geringfügigkeitsgrenze eingestuft und sind damit sozial-, arbeitslosen- und pensionsversichert. Interessenten für die Teilnahme können sich an die Informationsstelle der "Sozialen Berufsorientierung" bei der Caritas Feldkirch wenden (Michael Jehle, Telefon 0 55 22 / 32 333 Dw. 27).

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von links nach rechts: IfS-Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer, LH Dr. Herbert Sausgruber, LR Dr. Eva-Maria Waibel und der Obmann des sozialpolitischen Ausschusses im Landtag Günter Lampert.

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