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Kürzlich absolvierten 19 sozial engagierte Menschen den Grundkurs für
ehrenamtliche Sachwalter. Damit betreuen in Kürze insgesamt 141
ehrenamtliche IfS-Sachwalter psychisch kranke oder geistig behinderte
Personen in ganz Vorarlberg.
Der Einstieg für ehrenamtliche IfS-Sachwalter ist ganz schön aufwendig: nach einem Informationsabend, an dem der Leiter und erfahrene Ehrenamtliche Teilnehmen, und einem Bewerbungsgespräch mit hauptamtlichen IfS-Sachwaltern heißt es - Grundkurs absolvieren. An sechs Abenden erhalten die künftigen ehrenamtlichen Mitarbeiter Informationen über das soziale Netz in Vorarlberg, die rechtlichen Grundlagen und "richtige" Kommunikation; Referenten aus der Praxis informieren über psychische Krankheiten, den Umgang mit psychisch kranken und geistig behinderten Menschen; die praktischen Tätigkeiten eines Sachwalters bilden dann den Abschluß eines solchen Grundkurses. Im Frühjahr fanden zwei Grundkurse - in Feldkirch und in Bregenz - mit 19 Teilnehmern statt. "Ohne das Engagement ehrenamtlicher Mitarbeiter wäre das Angebot der IfS-Sachwalterschaft schon lange nicht mehr aufrechtzuerhalten", meint Dr. Herbert Spiess, Leiter der IfS-Sachwalterschaft. Die Auswahlkriterien für Bewerber stellen sicher, daß sozial engagierte Laien eine persönlich wie fachlich qualifizierte Arbeit leisten. "Ehrenamtliche IfS-Sachwalter bedeuten für unsere Klienten, die oft nur wenige Sozialkontakte haben, ein wichtiges Stück Normalität in ihrem Leben. Während hauptamtliche IfS-Sachwalter eher rechtliche und finanzielle Fragen klären und Betreuungsangebote in die Wege leiten, liegt der Schwerpunkt der ehrenamtlichen Sachwalterschaft in der langfristigen Betreuung und gesetzlichen Vertretung." |
TeilnehmnerInnen des Grundkurses in Bregenz
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