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U-Projekt "LOOK" ­ erfolgreich abgeschlossen:

Menschen mit einer geistigen Behinderung/Minderbegabung dokumentieren ihre Umwelt und sich selbst

Menschen mit einer geistigen Behinderung sind Menschen, die bestimmte Schwächen, aber auch Stärken haben, sind EuropäerInnen mit Rechten und Pflichten.

Um die Akzeptanz in der Gesellschaft zu verbessern, ein positives Bild zu vermitteln, Ängste, Fremdheit und Ablehnung abzubauen, und Minderbegabten bzw. geistig Behinderten eine gleichberechtigte Position zu sichern, wurde vom Institut für Sozialdienste in Brüssel das Projekt "Look" eingereicht. Caritas, Lebenshilfe und die "Vorarlberger Nachrichten" unterstützten diese Aktion.

Das Siegerfoto

Beim Fotowettbewerb wurden 207 Fotos von 50 Personen eingesandt. Aus diesen Fotos wählte die Jury ­ zusammengesetzt aus Künstler Hubert Matt, Fotograf Nikolaus Walter, Vertretern und Klienten vom Institut für Sozialdienste, der Lebenshilfe und der Caritas, Pius Pichler von der Werbeagentur Flax und Jutz und Grafiker Rudolf Zündel (VN) ­ drei SiegerInnen aus:

1. Platz: Natalie Schreiber
(Manhartsberg)

2. Platz: Edda Sandholzer
(Hohenems)

3. Platz: Kurt Felder
(ebenfalls Lebenshilfe Hohenems)

Kürzlich fand in Vorarlberg ein Meeting der Partner aus Holland, Belgien und Luxemburg statt, wo auch die transnationale Siegerehrung stattfand. In diesen Ländern wurden parallel zu Vorarlberg Fotowettbewerbe durchgeführt und SiegerInnen prämiert. Eine Ausstellung im Vorarlberger Landhaus mit allen Fotos ergänzte die Aktion LOOK.

Die Jury

Aus allen Siegerfotos wird nun von einer Vorarlberger Werbeagentur ein europaweit verwendbares Plakat erstellt, das einen neuen (und vielleicht etwas anderen) Blick auf das Leben von Menschen mit einer geistigen Behinderung/Minderbegabung ermöglicht. Über das Endergebnis berichten wir in der nächsten Ausgabe der IfS-Info.