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IfS startet ambulante Wohnbetreuung für ältere Menschen

Ohne häusliche Fallen lebt es sich besser

Rutschende Teppiche, fehlende Haltegriffe, schlechte Beleuchtung, steile Treppen, zu schmale Türen; es sind relativ banale Dinge, die aus Seniorenhaushalten sehr oft gefährliche Fallen machen. Doch das Risiko wird nach wie vor unterschätzt. "Vielen älteren Menschen fällt es schwer, Gewohntes, das im Alter hinderlich wird, zu verändern, und die Jüngeren wollen mit diesem Problem nichts zu tun haben", bemängeln Fachleute. Im Gegensatz zur finanziellen scheint die bauliche Altersvorsorge bei der breiten Bevölkerung tatsächlich noch kein Thema zu sein. Dabei tut Aufklärung in höchstem Maße not. Denn mit zunehmendem Alter steigt auch das Unfallrisiko. "Die Sehkraft läßt nach, das Gehör wird schlechter, die Reaktionen werden langsamer. Das alles sind Faktoren, die jedem bewußt sein sollten", mahnt Ing. Hermann Mayer von der IfS-Beratungsstelle "Menschengerechtes Bauen".

Umbauen kommt teuer

Vorerst wird jedoch noch immer auf zu viele taube Ohren gestoßen. Zwar wird im öffentlichen Bereich langsam umgedacht. "Aber die privaten Hausbauer setzen sich überhaupt nicht mit altengerechtem Bauen auseinander", klagt Mayer. Kaum jemand kümmere es, was in 20 oder 30 Jahren sein wird. Doch was heute noch leicht geht, kann sich morgen bereits zur Hürde auswachsen. So muß oft nachträglich teuer umgebaut werden, was schon bei der Planung ohne viel Aufwand hätte berücksichtigt werden können.

IfS startet ambulante Wohnbetreuung

Der Geschäftsführer des Institut für Sozialdienste Dr. Stefan Allgäuer kündigte den Start für ambulante Wohnbetreuung, speziell in Haushalten älterer Menschen an. Mittels eines Beratungsschecks kann ein Fachmann für diese Beratung angefordert werden.

Unser Foto zeigt v.l.n.r.: Bürgermeister Mag. Wilfried Berchtold, IfS-Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer, Ing. Hermann Mayer, Ing. Franz Rein

Diese Aktion ist in enger Kooperation mit den örtlichen Einrichtungen und Vereinen, wie z.B. den Krankenpflegevereinen, etc. geplant. Als erste Gemeinde in Vorarlberg macht die Stadt Feldkirch im Rahmen eines Pilotprojektes mit.

Anfragen und Auskünfte:
IfS-Reha "Menschengerechtes Bauen", Ing. Hermann Mayer,
Vlbg. Wirtschaftspark,
6840 Götzis,
Tel. 05523/55826, Fax DW 9

Initiative "Sichere Gemeinde"
Ing. Franz Rein, Realschulstraße 6, 6850 Dornbirn,
Tel. 05572/54343-43