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Jugend ohne Arbeit

Ein aktuelles und brennendes Problem trifft die heutige Jugend stärker als die Generationen vor ihnen – die Arbeitslosigkeit. Und die Jugendlichen sind sich dieses Problems bewußt: eine aktuelle Studie zeigt auf, daß zwei Drittel aller Jugendlichen in Österreich die Sorge um einen Arbeitsplatz quält. Leider zurecht! Die Arbeitslosigkeit steigt in Europa ständig an. Noch nie war die Anzahl der Arbeitslosen auch in Österreich so hoch. Gerade in der Gruppe der Jugendlichen, die nach Abschluß der Pflichtschule auf den Arbeitsmarkt drängen, ist die Zahl derer, die keine Lehrstelle oder keinen Arbeitsplatz finden, besonders hoch.

Mehr als 40.000 Jugendliche im Alter von 15 bis 19 Jahren sind in Österreich arbeitslos gemeldet. Im März dieses Jahres waren bereits rund 7 % aller Langzeitarbeitslosen jünger als 25 Jahre. Neben finanziellen Einbußen für die Betroffenen und dem sozialen Abstieg, dem viele Arbeitslose unterworfen sind, sind es vor allem vielfältige psychische Probleme, die mit Arbeitslosigkeit einhergehen.

Arbeitsbegleitung kann helfen

Viele von den Jugendlichen fühlen sich bei der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz allein gelassen. Wir sind hier aufgefordert, zu handeln.

Sozialforum, Herbst 98

Umfrage beweist:

"G’sunde Watsch’n“
ist nicht mehr "in“.

Der pädagogische Ansatz, daß eine "g`sunde Watsch`n“ noch niemand geschadet hat, findet in Österreich immer weniger Anhänger. Dies geht aus einer Studie des Fessel – GfK Institutes im Auftrag des Familienministeriums hervor. 1000 Sprößlinge im Alter von sechs bis 13 Jahren waren dabei zum Thema " Kinder und Familie“ befragt worden. 1991 gaben acht Prozent der befragten Buben und Mädchen an, oft eine "geschmiert“ zu bekommen. 1998 waren es nur noch drei Prozent. Die Zahl der "manchmal Geschlagenen“ ging von 45 auf 35 Prozent zurück. 61 Prozent gaben an, nie geohrfeigt zu werden – 1991 sagten das nur 46 Prozent. "Damit werden Horrormeldungen, wonach 90 Prozent der Eltern die "g`sunde Ohrfeige“ als normal ansehen und ein Drittel vor Prügel nicht zurückschreckt, Gott sei Dank widerlegt“, kommentierte Familienminister Martin Bartenstein das Ergebnis. Den Grund für diese positive Entwicklung sieht der Minister nicht zuletzt in der Fülle von Maßnahmen gegen die Gewalt in der Familie.

 

Südtiroler Sozialdienste besuchten IfS

10 Führungskräfte der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Eisacktal (Südtirol) unter der Leitung von Dir. Dr. Josef Pichler und als politischer Vertreter der Bürgermeister der Gemeinde Klausen, besuchten kürzlich das Institut für Sozialdienste.

Die Bezirksgemeinschaft Eisacktal ist ein Zusammenschluß von dreizehn Gemeinden, die unter anderem die Führung und die Organisation der sozialen Dienstleistungen und Strukturen der öffentlichen Hand delegiert bekommen hat.

Bei diesem Informationsaustausch beim Institut für Sozialdienste ging es schwerpunktmäßig um mögliche Kooperationen im EU-Bereich und um neue Ansätze im Sozialwesen.

Laut Aussage von Dir. Pichler haben die Besucher beim IfS wertvolle Impulse für Veränderungen und Weiterarbeit bekommen.

Unser Bild zeigt die Südtiroler Delegation beim Institut für Sozialdienste in Bregenz.

IfS nahm neue Vereinsmitglieder auf

Bei der kürzlich in Feldkirch-Altenstradt stattgefundenen Mitgliederversammlung des Vereines "Institut für Sozialdienste“, also unseres Trägers unter dem Vorsitz von Vizepräsidentin Elisabeth Mathis legte IfS-Geschäftsführer Dr. Allgäuer einen umfangreichen Tätigkeitsbericht ab . Eingangs gedachten die Mitglieder des kürzlich verstorbenen Präsidenten des Vereines Dr. Anton Fliri (siehe auch).

Weiters wurden drei neue Mitglieder aufgenommen:

  • Dr. Franz Pflanzner
    Dornbirn
  • Günther Platter
    Dornbirn
  • Manfred Dörler
    Hard (langjähriger Geschäftsführer)