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Plattform „Gesundheitsförderung“

„Ein wesentliches Ziel der Gesundheitsförderung ist die Sicherung der Lebensqualität für den einzelnen Menschen. Deshalb ist auch in diesem Bereich eine wirkungsvolle Qualitätssicherung notwendig.“ Das erklärte Landesstatthalter Hans-Peter Bischof beim dritten „Treffpunkt Gesundheit“ in der HLW Rankweil. Die Gesundheitsförderung müsse zum fixen Bestandteil der Gesundheitskultur in den Familien, Kindergärten, Schulen und in der Arbeitswelt werden.

Als eines der vorrangigen Ziele der Gesundheitspolitik bezeichnete Bischof die Gesundheitsförderung für junge Menschen. Gerade bei ihnen gehe es darum, Lebenskompetenz und Fähigkeit zu Problemlösungen zu vermitteln. „Wir müssen Gesundheit mehrdimensional sehen. Es geht auch um körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden“, so Bischof. Dazu sei es notwendig, die vielfältigen Netzwerke der jungen Menschen einzubinden: Denn Gesundheit wird täglich geschaffen und gelebt.

In Vorarlberg seien bereits zahlreiche Schwerpunkte der Gesundheitsförderung für junge Menschen gestartet worden, angefangen von der Erfindung des Mutter-Kind-Passes über die Schuluntersuchungen bis zum Zahnprophylaxe-Programm, betonte Bischof: „Ein herausragendes Beispiel ist die Kampagne „Kinder stark machen“, die jetzt in die zweite Phase geht.“ Gesundheitsförderung könne aber nur dann erfolgreich sein, wenn sie von den Menschen mitgetragen wird, so der Appell des Gesunheitsreferenten. Denn aktive Gesunheitsförderung ist eindeutig ein Weg zu mehr Lebensqualität.

Die Moderation dieser gut besuchten Veranstaltung in Rankweil hatte IfS-Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer.