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EU-Aktuell


EU-Projekt Re-naissance Soziale Weiterbildung im Mittelpunkt

Lebenslanges Lernen ist ein Schlagwort auch in der Entwicklung von Unternehmen. Die „TAU-groep“ – eine Organisation in Flandern, mit der das Institut für Sozialdienste schon lange zusammenarbeitet – hat uns eingeladen, an einem EU-Projekt zu diesem Thema mitzuarbeiten. Ziel des Projektes ist es, Methoden zu sammeln und auszuarbeiten, die Sozialunternehmen viele konkrete Beispiele bereits vorbildlich ausgestaltet.

Beispiele solcher Methoden werden nun in den einzelnen Organisationen gesammelt. Die Teilnehmer aus Belgien, Holland, England und Ungarn entwickeln aber auch selbst weitere denkbare Angebote. Solche Angebote sind weiters „Coachingmodelle“, „Projektarbeit“ oder „Kurse zur Selbstorganisation“. Von seiten des IfS wird eine Arbeitsgruppe zum Thema „Refreshment“koordiniert. Es beinhaltet 3 Seminarteile für MitarbeiterInnen für Reflexion und Motivation der konkreten Arbeitsplatzsituation. In der Konzeption dieser Angebote sind die Akademie für Sozialarbeit und die Lehranstalt für heilpädagogische Berufe eingebunden.

Noch einige Fakten: Das Projekt wird finanziert aus dem Leonardo-Programm, das vor allem der Verbesserung der Berufsbildungsmaßnahmen in Unternehmen und für Arbeitnehmer dient. Das Projekt ist von der EU vor allem auch darum bewilligt worden, da es u.a. für die Vorbereitung von Ungarn in die EU dient.


IfS-Mitarbeiter Dr. Michael Himmer Vizepräsident eines europäischen Dachverbandes

Unser Bild zeigt eine Koordinationssitzung einiger EU-Projektleiter beim IfS. (v.l.n.r.: Elisabeth Tschann, Cornelia Thurnher, Mag. Klaus Kühne, Dr. Michael Himmer, Mag. Eugen Hartmann und Evi Meusburger-Holzer).
Ein neuer europäischer Dachverband von Behinderteneinrichtungen hat sich kürzlich in Brüssel konstituiert. Er heißt „European Association of Service Providers for Persons with Disabilities“ (EASPD).

Es ist dies ein Zusammenschluss von Non-Profit-Organisationen, die für und mit Menschen mit einer Behinderung arbeiten. Es geht dabei vor allem um europäische Entwicklungen und Programme in der Behindertenpolitik.

Mitglied dieser Organisation können alle Non-Profit-Organisationen Europas werden. Es geht vor allem auch um regelmässige Information über aktuelle Entwicklungen und Programme auf europäischer und nationaler Ebene. Es ist ein Netzwerk von professionellen Organisationen für zukünftige Projektpartnerschaften.

Als Präsident ist der Belgier Luk Zelderloo gewählt worden. Vizepräsident ist der Vorarlberger Dr. Michael Himmer, EU-Koordinator beim Institut für Sozialdienste.

Kontaktadresse für den deutschsprachigen Raum: Dr. Michael Himmer, Institut für Sozialdienste, Schedlerstr. 10, A-6900 Bregenz, Telefon: 0043/5574/45187


Studienreise nach Holland

Im Rahmen des EU-Projektes „Spagat“ besuchten fünfzehn Multiplikatoren aus Vorarlberger Sozialeinrichtungen die Niederlande.

Die Gruppe war Gast der Mytylschool Gabriel in Hertogenbosch. Im Projekt Spagat werden Jugendliche mit mehrfachen Behinderungen am 1. Arbeitsmarkt integriert. Es werden in diesem Projekt völlig neue Wege der Kooperation mit Eltern, Schule und Ehrenamtlichen erprobt. Neue Methoden und Strategien wurden entwickelt, regionale Strukturen genutzt. Ziel ist eine gesteigerte Lebensqualität durch Integration am Arbeitsmarkt. Das Projekt wird von der Vorarlberger Landesregierung und dem Europäischen Sozialfond finanziert.


Besuch aus Portugal

Im Rahmen des EU-Projektes „Rèseau Info/Inser/Handicap“ besuchte eine Gruppe aus Portugal das Institut für Sozialdienste und besichtigte div. Behindertenprojekte im Land. Auch ein Besuch in der weltbekannten Firma HEAD in Hörbranz stand auf der Tagesordnung, wo die Gruppe von Bernd Kartnaller durch die Werkshallen geführt wurde. Auch die Fa. Head beschäftigt seit mehreren Jahren und zur vollsten Zufriedenheit Menschen mit einer Behinderung in enger Kooperation mit der IfS-Reha. Untergebracht war die Gruppe im neuen Hotel „Victor“ in Viktorsberg, einem Projekt der Lebenshilfe Vorarlberg. Das Gesamtprogramm wurde von Mitarbeitern des Reha-Service-Center des IfS ausgearbeitet.