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118 Personnen fanden Hilfe:

FrauennotWohnung

Personalsituation

1997 waren 5 hauptamtliche Mitarbeiterinnen beschäftigt. Durchschnittlich 17 nebenamtliche Mitarbeiterinnen deckten die Nacht- und Wochenenddienste, sowie Dienstvertretungen ab (durchschnittlich 120 Wochenstunden).

Aufnahmen

61 Frauen und 57 Kinder fanden 1997 Aufnahme in der Frauennot Wohnung.

Telefonische Beratung

Anfragen, Informationen, Kontakte
1997 wurden insgesamt 219 Anfragen gezählt, davon ging es bei den Anfragen überwiegend um direkt von Gewalt betroffene Frauen, und zwar durch den Ehemann, Lebensgefährten, Freund, die Kinder, Eltern oder Schwiegereltern.

Sonstige bzw. zusätzliche Gründe für telefonische Anfragen waren:
Obdachlosigkeit, Isolation, Aussperren aus der Wohnung, Arbeitslosigkeit, finanzielle Probleme, rechtliche Fragen, drohende Abschiebung, sexuelle Ausbeutung, psychische Krankheit, Suizidversuch, Bedürfnis nach Schutz und Ruhe, Wunsch nach allgemeiner Beratung, Fragen im Zusammenhang mit einer bevorstehenden Scheidung, Suizid- und Morddrohung durch Partner, Psychoterror durch Partner, Eltern, Schwiegereltern, Kinder oder Nachbarn, Alkoholprobleme des Partners, Bedrohung bei der Ausübung des Besuchsrechts, angedrohte Kindesentführung, bevorstehende Haftentlassung des Mißhandlers.

In den telefonischen Beratungs- und persönlichen Abklärungsgesprächen (27) war das neue Gewaltschutzgesetz (seit 01.05.97 in Kraft getreten) mit den Möglichkeiten der Wegweisung und des Rückkehrverbotes vermehrt Thema. Ehemalige Bewohnerinnen der FrauennotWohnung haben telefonisch (165 Anrufe), durch einen Besuch (112) oder über ein persönliches Beratungsgespräch (24) den Kontakt mit den Mitarbeiterinnen gesucht.

Gruppenarbeit

Das erweiterte Angebot richtet sich an Frauen, die in Gewaltbeziehungen leben und auf der Suche nach Auswegen sind ebenso, wie an Frauen, die sich bereits aus einer Gewaltbeziehung gelöst haben und mit der veränderten Lebenssituation konfrontiert sind.

Nebenamtliche Mitarbeiterinnen

Für die nebenamtlichen Mitarbeiterinnen wurde der jährliche Reflexionstag im Herbst veranstaltet. Eine Schulung zum neuen Gewaltschutzgesetz wurde dabei angeboten.

Öffentlichkeitsarbeit

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit fanden statt:

Spenden

Wir erhalten Spenden, die als Direkthilfe für in Not geratenen Frauen gewidmet sind. Diese Spenden ermöglichen uns, den Frauen, die durch die Trennung in finanziellen Schwierigkeiten sind, eine sogenannte Starthilfe für die Schaffung einer eigenen Existenz zu gewähren.

Besonders zu erwähnen sind im Jahr 1997 die CA-Bank, der Kiwanis-Frauenclub, eine Frauenrunde aus dem Kleinen Walsertal und die ÖVP-Frauenbewegung.

Telefon (rund um die Uhr):
05574/29304

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