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PRO
Team für Nahraum- und Gemeinwesenentwicklung

Reinhard Sonderegger,
Leiter des PRO-Teams

In immer mehr Gemeinden macht man sich Gedanken, wie die verschiedenen vorhandenen Einrichtungen besser aufeinander abgestimmt werden können. Auf den Sozialbereich umgelegt heißt das etwa:

Was können wir tun, um die freiwilligen Dienste mit ihren verdienstvollen Mitarbeitern und die bestehenden Einrichtungen, samt ihren Hauptamtlichen zusammenbringen?

Hintergrund solcher Überlegungen ist die bessere Nutzung der vorhandenen Möglichkeiten. Diese "Auslotung der Synergien" bringt eine Vielzahl von Vorteilen; und zwar sowohl für die beteiligten Vereine bzw. Einrichtungen, als auch für die Gemeinde selbst.

Das gemeinsame Herangehen an ein Projekt, das Aufeinanderabstimmen und die Einbeziehung der verschiedensten betroffenen Vereine und Hauptamtlichen heben nicht nur den Standard des entsprechenden Bereichs, sondern ermöglichen vielerorts erstmals neue Dienstleistungen.

Kein Wunder, daß verstärkte Koordination mehr und mehr zur Grundlage ­ nicht nur im Sozialbereich ­ der Gemeinden wird. Und nicht selten lassen sich auf diese Weise auch Projekte verwirklichen, an deren Umsetzung bislang nicht zu denken gewesen wäre. Denn Vernetzung bedeutet auch, andere Gemeinden und Träger von Einrichtungen, samt den dort vorhandenen Möglichkeiten mit in die Überlegung einzubeziehen.

Es liegt auf der Hand, daß solche kommunale oder regionale Projekte keine "Patentrezepte" vertragen. Deshalb gibt es die Projektgruppe PRO des Institut für Sozialdienste. PRO hat sich auf die Umsetzung der verschiedensten Projekte in der Gemeinwesenarbeit (Soziales, Jugend, Familie, Gesundheit) spezialisiert.

So arbeitet PRO:

PRO bietet professionelle Unterstützung und Know how: In zielgerichteten Prozessen werden, gemeinsam mit den an den Projekten beteiligten Einrichtungen und Personen, spezifische, individuelle Lösungen angestrebt.

PRO begleitet bereits initiierte Projekte, hilft im Planungsprozeß, unterstützt im Entscheidungsprozeß

PRO organisiert die notwendigen Informationen, arbeitet sie entsprechend auf und gibt sie weiter.

PRO kümmert sich um die erforderliche Öffentlichkeitsarbeit und hilft sowohl bei der Schulung der Projektmitarbeiter als auch in der Organisation von Veranstaltungen.

PRO unterstützt den Austausch zwischen den Politikern und den Bürgern.

PRO bietet aber noch eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten der "Assistenz" in der Gemeinwesenarbeit an.

Das PRO-Team bietet seine Dienste gegen volle Finanzierung durch die Kunden an.

Beispiele:

  • Pilotprojekt "Familiengerechte Gemeinde"
    "Die Familiengerechte Gemeinde" ist eine Initiative des Landes Vorarlberg zur Verbesserung der Lebensqualität. 16 Gemeinden bzw. Städte haben sich in der Pilotphase des Projektes beteiligt. Diese haben sich durch die Teilnahme dem Projektziel verpflichtet, in einem ständigen Prozeß ein familienfreundliches Klima in ihrer Gemeinde zu verwirklichen. Die Anliegen und Themen der Gemeinden, die aufgegriffen wurden, sind vielfältig. Themen, wie Familien und Nachbarschaft, Familie und Freizeit, Gestaltung von Spielplätzen und Bewegunsräumen, Begegnung zwischen jung und alt waren besonders aktuell. PRO begleitet dieses Projekt in Zusammenarbeit in einer ARGE.

  • Prävention der Jugendwohlfahrt in der Jugendarbeit
    Zusammen mit VertreterInnen der Jugendwohlfahrt, der Schule, der offenen Jugendarbeit und von Betreuungseinrichtungen erarbeiten ein Rahmenkonzept für präventive Arbeit mit Jugendlichen im Alter von 13 bis 19 Jahren. PRO hat den Entwicklungsprozeß begleitet und moderiert.

  • Gemeinde Andelsbuch "miteinander ­ füreinander"
    Eine Projektgruppe der Gemeinde hat, begleitet von PRO, Ziele und Ideen zur sozialen Entwicklung von Andelsbuch erarbeitet. Schwerpunkte des Konzeptes sind die Koordination der sozialen Dienste und die Vernetzung der ambulanten und stationären Einrichtungen. Eine Koordinatorin setzt inzwischen zusammen mit den bestehenden Einrichtungen das Konzept schrittweise um.

 

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