jahresbericht

IfS-Dialog
…gib bloß nicht auf, gib nicht klein bei, das weiche Wasser bricht den Stein…!
...so lautete der Refrain eines Liedes aus Jugendtagen. Es sind nicht die großen, spektakulären Dinge, die die Integration für Menschen mit Behinderung ermöglichen. Vielmehr geht es darum Bewusstsein zu schaffen für Normalität, Sichtweisen zu erweitern, Alternativen ins Blickfeld zu rücken.

Wir unterstützen Menschen mit Behinderungen, initiieren und begleiten integrative Prozesse, schaffen gemeinsam Wahlmöglichkeiten. Auch im vergangenen Jahr haben sich viele Eltern und Betroffene mit unterschiedlichen Fragestellungen an die Mitarbeiterinnen des IfS-Dialog gewandt:
• Warum hat mein Kind Schwierigkeiten in der Schule? Wie kann ich es unterstützen?
• Wo finde ich finanzielle Hilfen? Wer entlastet mich?
• Was bedeutet sonderpädagogischer Förderbedarf?
• Welche Möglichkeiten stehen meinem Kind nach der Schule offen? Welche Alternativen gibt es? Wo kann meine Tochter mit Behinderung arbeiten?

Es sind kleine, konsequente Schritte notwendig. Einer nach dem anderen. Eine genaue Abklärung, eine fachlich fundierte Diagnostik beleuchten die Ausgangssituation, die Kompetenzen und Stärken, benennen jene Bereiche, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen. In einem ausführlichen Auswertungsgespräch werden Entwicklungen und Möglichkeiten besprochen. Psychologinnen, LehrerInnen und IntegrationsberaterInnen erarbeiten gemeinsam mit Eltern und Jugendlichen Zukunftsperspektiven. Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, Unterstützung organisiert, bestehenden Strukturen und Ressourcen einbezogen werden.

Aufgabengebiete:
• Clearing
• Spagat
• Psychodiagnostik
• Sozialarbeit


Elisabeth Tschann
Leiterin der IfS-Dialog

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