jahresbericht

IfS-Reha
Wenn du ein Schiff bauen willst, lehre die Menschen die Sehnsucht nach dem Meer. Antoine de Saint-Exupéry
Neue Wege, Neue Werte –
Aufbruch zu neuen Ufern

Nachdenken und Schreiben über das vergangene Jahr... So manches kommt einem in den Sinn, Gedanken tauchen auf, verblassen wieder. Für mich war 2003 ein Jahr des Abschlusses, habe Vertrautes hinter mir gelassen und mich auf den Weg gemacht. Bewusst erlebt habe ich die zwei Seiten, die jeder Aufbruch in sich birgt: zum einen die Ungewissheit – was wird, was kommt? Aber auch die ungezügelte Neugier, die Freude am Unbekannten, die Aussicht, etwas Neues zu entwickeln und mitzugestalten. Mit diesen Gedanken bin ich zur IfS-Reha gekommen. Was mir hier aufgefallen ist? Diese „Zweiseitigkeit“ gibt es aktuell in der Behindertenarbeit in Vorarlberg ebenfalls. Neue Entwicklungen kündigen sich an, manches ist in Bewegung geraten, schlägt Wellen. Das Startsignal ist gefallen. Nun ist es an uns, „klar Schiff zu machen“ und beherzt das Ziel anzusteuern. Das IfS-Reha-Team hat in den letzten Monaten mit dieser Ambivalenz gelebt. Das zeigen nachfolgende spontane Statements der MitarbeiterInnen, die ich ohne Kommentar und ohne Wertung gerne wiedergeben möchte:

Was die IfS-Reha 2003 bewegte:
Vision – Statistik – Kooperation – Wunschtraum – Amtsschimmel – Qualifizierungsk(r)ampf – Degression – Veränderung – Entwicklung – Aktivitäten – Job-Oscar – Best-Pratice-Modelle – Leiterwechsel – Kürzungen – Verwaltung lernende Menschen – Alles bewegt sich – Teilqualifizierungslehre – Neuorientierung – Lebensräume und Lebensträume – „Europäisches Jahr der Menschen mit Behinderung“ – kurzer Weg – Vom Mittelpunkt zum Rand – 1.590 Menschen mit Behinderung beraten und begleitet – Kreisel-Projekt mit Fachhochschule Intermedia – 23 Kreisel-Kurse mit 194 TeilnehmerInnen – Mitspielzirkus Kreisolino – Bi-Plan – Kontrolle – Langzeitarbeitslose Jugendliche – Bifo-Messe – EASP-LABOR – regelmäßige Stammtische mit Menschen mit und ohne Behinderung – 7 – 15 ständige TeilnehmerInnen – Treffpunkt Freundschaft Beziehungen – Podiumsdiskussion – Kooperation mit www.reiz.at – Selbstverständlich oder Tabu Sexualität von Menschen mit Behinderung – Möwe – 25 Jahre IfS-Reha – „Arbeitsassistenz in der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung aus Sicht der Unternehmen in Vorarlberg“ – Diplomarbeit WU-Wien Judith Pühringer Präsentation – Wettbewerbsvorteile der gesellschaftlich verantwortungsbewussten Unternehmen – eVoris Projekteinreichung – Gleichstellungsgesetz – Konkurrenz der Institutionen – Leasing-Firmen – Clearing – BAG-Novelle – Behindert ist, wer behindert wird – Integrative Berufsausbildung – Selbstverantwortlichkeit – Eigenständigkeit – zwei Reha-Mitarbeiterinnen: erfolgreicher Abschluss der SozAk – angespannte Arbeitsmarktsituation – verzweifelte KlientInnen – Vermittlungsquote – erster Arbeitsmarkt – 2003 hat uns ins Schwitzen gebracht – Ventilatoren angeschafft...

Was uns in Zukunft bewegt: Kontinuität in Zeiten der Veränderung

Vor 25 Jahren wurde die IfS-Reha gegründet. Sie hat manche Stürme und Wellentäler erlebt. Doch die visionäre Idee der damaligen GründerInnen, Menschen mit Behinderung Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten, ist aufgrund des vorausschauenden Weitblicks auch heute noch hochaktuell.

Ulrike Valentini
Geschäftsführerin der IfS-Reha

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