IfS - Institut für Sozialdienste Vorarlberg
IfS-Sozialpsychiatrische Intensivbetreuung

IfS-Sozialpsychiatrische Intensivbetreuung

IfS-Sozialpsychiatrische Intensivbetreuung arbeitet mit jungen Menschen mit leichter geistiger Beeinträchtigung und/oder psychischer Problematik, die in akuten Krisen stecken. Dabei verfolgt IfS-Sozialpsychiatrische Intensivbetreuung das Ziel, die Entwicklung dieser jungen Menschen, welche bislang vor allem defizitär verlaufen ist, nachzuholen und die innere Struktur zu bilden bzw. zu festigen. Die jungen Menschen müssen zuerst die Fähigkeit entwickeln, sich binden zu können. Nur dann kann auch die aktuelle, gegenwärtige Entwicklung unterstützt werden. Zudem werden die Eltern in die Arbeit miteinbezogen.

Projektablauf

Zu Beginn führen Fachpersonen eine ausführliche diagnostische Abklärung durch.
Mehrere Personen sind als BetreuerInnen beauftragt. Diese arbeiten während der gesamten Projektzeit jeweils mit einem jungen Menschen zusammen. Das heißt, der Kontakt beginnt mit dem ersten Tag der Vorbereitungszeit, sie leben während der Intensivphase mit ihm zusammen und bleiben bis zum Ender der Reflexions- und Neuorientierungsphase bei dem jungen Menschen. So ist die notwendige Kontinuität der Beziehungen und auch der Lokalitäten (eigene Wohnung) gegeben, was ein hohes Maß an Sicherheit bietet.

Aufgrund der nötigen Flexibilität und Vielfältigkeit, welche in diesem Projekt benötigt wird, ist es jeweils offen, ob das Projekt im Heimatbundesland oder in Projektländern des Jugendintensivprogramms stattfinden.

Für junge Menschen

beiderlei Geschlechts im Alter von 14 bis 25 Jahren mit leichter geistiger Beeinträchtigung und/oder psychischer Problematik,

  • die einen intensiven Entwicklungsbedarf aufweisen und dazu einer ganz spezifischen Form der individual-, sozialpädagogischen und therapeutischen Intervention bedürfen.
  • die aufgrund ihrer besonderen Lebenssituation nicht gruppen- oder arbeitsfähig sind.
  • mit sozial auffälligem Verhalten, deren Entwicklung mit einer erlebnis-, sozialpädagogischen Intervention angeregt werden kann.  
  • die in einer konventionellen Einrichtung nicht gehalten werden können.
  • die sich kurzzeitig in einer Krise befinden, aber noch nicht derart ausgeprägtes dissoziale Verhaltensweisen zeigen, so dass eine kurze intensive Maßnahme sinnvoll erscheint, um z.B. eine längerfristige Intervention in der Psychiatrie zu vermeiden.
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Kontakt und Informationen:

IfS-Sozialpsychiatrische Intensivbetreuung
Leitung:
Dr. Martina Gasser
Interpark FOCUS 1
6832 Röthis
Tel.: 05523/52176
Fax: 05523/52176-21
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