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IfS-Jugendintensivprogramm (JIP)

IfS-Jugend-Intensiv-Programm (JIP)


Das IfS-Jugend-Intensiv-Programm (JIP) arbeitet vorwiegend mit Jugendlichen, die in akuten Krisen stecken, sich nicht mehr an die "Spielregeln" der Eltern halten oder  immer öfter mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Dabei schlägt diese Betreuungsform einen für alle Beteiligten ungewöhnlichen Weg ein.

Wenn die Problemsituationen bereits sehr schwierig und oft nur mehr wenig kontrollierbar sind, wenn wenig Hoffnung besteht, dass mit anderen Betreuungsarten ein nachhaltiger Erfolg erzielbar ist, bietet das IfS-Jugend-Intensiv-Programm eine völlig andere Vorgangsweise an.

Dabei besteht die Zielsetzung darin, die Beziehungsfähigkeit zu stärken, teilnehmende Jugendliche wieder so verbindlich zu machen, dass sie entweder weiterbetreut, oder auch der Weg nach Hause zurück wieder als möglich erscheint.

Dieses Programm eignet sich auch für Jugendliche, welche im Sinne der Prophylaxe zwar eine intensive Betreuungsform benötigen, sich jedoch noch nicht  in diesen extrem schwierigen Lebenssituationen befinden.

Zum Programm

Pädagogik durch initiiertes Erleben, bewusste Distanz zu unserer Kultur, Minimierung von Ausweichverhalten und Flucht, das Beziehungsangebot auf wenige Personen fokussiert und beschränkt und intensive Einbeziehung der Eltern, bilden unter anderem die Rahmenbedingungen des IfS-Jugend-Intensiv-Programms.

Für Jugendliche

beiderlei Geschlechts im Alter von 13 bis 18 Jahren. In Ausnahmefällen kann nach einer gesonderten Abklärung das Aufnahmealter verändert werden

  • die ein Mindestmaß an Bereitschaft zeigen, Vereinbarungen einzuhalten
  • die Zuhause oder in einer konventionellen Einrichtung durch ihr auffälliges Sozialverhalten nicht mehr leben können
  • die aufgrund ihrer besonderen Lebenssituation nicht gruppen- oder arbeitsfähig sind
  • die bereits mit Alkohol- bzw. Drogenmissbrauch konfrontiert waren, jedoch „noch nicht“ abhängig sind (gesonderte Abklärung notwendig)
  • die sich kurzzeitig in einer Krise befinden, aber noch nicht derart ausgeprägte dissoziale Verhaltensweisen zeigen, so dass eine kurze intensive Maßnahme sinnvoll erscheint, um eine längerfristige Intervention zu vermeiden


Programmablauf

Das gesamte Programm umfasst einen Zeitraum von ca. 23 Wochen.  Ein/e BetreuerIn ist während des gesamten Projekts für 2 Jugendliche zuständig und macht das gesamte Programm mit den Jugendlichen gemeinsam mit. 
          
3 Wochen Vorbereitungszeit

Mit unterschiedlichen Methoden wird versucht,  eine Beziehung zum Jugendlichen herzustellen und aufzubauen. In dieser Zeit werden Ziele erarbeitet und die Reise vorbereitet.

10 Wochen Auslandsaufenthalt

Die Lebensgeschichte mit allen Problemsituationen steht im Vordergrund der Arbeit.

  • Mit der Methodik spezieller erlebnispädagogischer Aspekte wird die Auseinandersetzung mit diesem Thema initiiert.
  • Mehrwöchige Arbeit in Sozialprojekten, die von Einheimischen geführt werden, prägt den zweiten Teil des Aufenthaltes im Ausland.
  • Geben und Nehmen, Teilnahme und Abgrenzung, Freizeit und Leistung, Armut und Reichtum – über viele Lebensthemen findet Auseinandersetzung statt.
  • Die ersten zwei Tage nach der Rückkehr werden gemeinsam mit den Eltern verbracht Bei der Rückkehr geht es darum, dass mit den Eltern und ihren Jugendlichen ein Neustart initiiert wird.


10 Wochen Neuorientierung

Die Jugendlichen kehren entweder in die Familie zurück oder kommen in eine neue Wohnform. Sie  werden weiterhin unterstützt, um ihre Ziele umzusetzen.


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Kontakt und Informationen:

Jugend-Intensiv-Programm
Leitung und
Anfragebearbeitung:
Birgit Franzke
Ganahl-Areal
Schießstätte 14
6800 Feldkirch
Tel.: 05522/75902
Fax: 05522/75902-20
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» Fahrplan.

Downloads (PDF):
.Marokko 2009.
JIP-Infofolder.