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Nachgehende Sozialpädagogische Arbeit (NASA)

Nachgehende Sozialpädagogische Arbeit (NASA)

NASA in Vorarlberg hat nichts mit Raumfahrt zu tun, sondern ist „Nachgehende Sozialpädagogische Arbeit für Jugendliche“.

NASA kümmert sich um Jugendliche, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, Probleme mit Eltern, in der Schule, am Arbeitsplatz usw. haben. Es wird versucht, gemeinsam mit den Jugendlichen, den Eltern und dem sozialen Umfeld die Situation zu thematisieren und einen Lösungsweg zu finden. NASA fungiert wie ein Kompass, der verschiedene Möglichkeiten aufzeigt und auf dem individuellen Weg behilflich ist.

Wann nehmen Jugendliche NASA in Anspruch?

  • wenn die Jugendlichen eine Unterstützung in ihren Lebenssystemen brauchen (Familie, Verwandte, Freunde, Beruf, Schule etc.)
  • nach einer Entlassung aus einer intensivpädagogischen, stationären oder teilstationären Betreuung
  • vor einer beabsichtigten Fremdunterbringung (Wohngemeinschaft, Ambulant betreutes Wohnen, Jugendintensivprogramm etc.)
  • bei verschiedenen Problemsituationen


Kriterien für die Aufnahme zu NASA

Die Voraussetzungen für eine Aufnahme in die Betreuung von NASA sind

  • Mitwirkungs- und Kooperationsbereitschaft des jungen Menschen
  • ausreichendes Maß an Verlässlichkeit
  • Motivation, eigene Ziele und Perspektiven in schulischer und beruflicher Hinsicht zu entwickeln


Wie kommen Jugendliche zu NASA?

  • Die Jugendwohlfahrt wird informiert von dem/der Jugendlichen selbst, den Eltern, der Schule, der Familie oder dem Arbeitgeber bezüglich der Notwendigkeit einer Betreuung.
  • Die Jugendwohlfahrt informiert das NASA-Team.
  • Zusammen mit der Jugendwohlfahrt legt die NASA die Rahmenbedingungen (Zielvereinbarung) für die Arbeit mit dem/der einzelnen Jugendlichen fest.
  • Es wird ein Termin auf der Jugendwohlfahrt für ein Kennenlernen zwischen dem/der Jugendlichen und der NASA-Betreuungsperson vereinbart. Bei diesem Termin wird auch die Vereinbarung miteinander besprochen und von allen Beteiligten (Jugendliche/r, Eltern, NASA, Jugendwohlfahrt) unterschrieben.


Auftraggeber

Auftraggeber ist die für den Wohnbezirk zuständige Jugendwohlfahrt.

IfS-NASA feiert 10. Geburtstag

IfS-NASA feierte 10jähriges Jubiläum

Die NASA-Arbeit ist eine Entdeckungsreise auf der gemeinsamen Suche nach Zielen, Ressourcen und Fähigkeiten von jungen KlientInnen. Das Projekt IfS-NASA entstand vor 10 Jahren, nahm seine Tätigkeit am 2. Mai 2001 auf und hat sich seither zu einem fixen und gefragten Bestandteil Vorarlberger Jugendbegleitung etabliert.

NASA-Arbeit stellt den Inbegriff von Entwicklung dar. Durch mitfühlen, mitdenken, mitgestalten, mitphantasieren und mitwachsen stellen die IfS-NASA-MitarbeiterInnen einen gemeinsamen Prozess der Begleitung sicher, den sowohl Jugendliche als auch deren BetreuerInnen intensiv erleben. Entwicklung wird als Möglichkeit verstanden Weltanschauungen zu begreifen, zu bereichern und manchmal auch zu verändern.

Zum NASA-Geburtstag haben einige Jugendliche mit professioneller Unterstützung einen Rap verfasst.

Ein wesentliches Merkmal der Kunstform RAP ist die provokant radikale Ausdrucksweise. Um die künstlerische Freiheit der Jugendlichen nicht einzuschränken, wurde auf eine Zensur der Texte von Seiten der NASA daher verzichtet.

Die Songs können unter den folgenden Links heruntergeladen werden:

. IfS-NASA 2001 - Song1.
. IfS-NASA 2001 - Song2.
. IfS-NASA 2001 - Song3.

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Kontakt und Informationen:

Nachgehende
sozialpädagogische Arbeit
Leitung und
Anfragebearbeitung:

Mag. Hieble-Gruber Sigrid
Franz-Michael-Felder Str. 6
6845 Hohenems
Tel: 05576/73302-0
Fax: 05576/73302-20
Mobil: 0664/60884 508
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