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25 Jahre ifs Sachwalterschaft
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In Sachen Mensch: 25 Jahre ifs Sachwalterschaft

Röthis, den 17. September 2010


"In Sachen Mensch" - gemäß diesem Motto kümmert sich der Verein "ifs Sachwalterschaft" seit 1985 erfolgreich um die gesetzliche Vertretung von Menschen mit einer geistigen Behinderung oder psychischen Erkrankung. Zahlreiche SachwalterInnen setzen sich unermüdlich für ihre Klientinnen und Klienten ein und legen dabei großen Wert auf die Erhaltung einer größtmöglichen Selbständigkeit der Betroffenen. Ihr 25-jähriges Bestehen nahm die ifs Sachwalterschaft nun zum Anlass, zu einer Jubiläumsfeier in die Otten Gravour in Hohenems einzuladen. 

Gemeinsam mit zahlreichen Gratulanten feierten die 14 hauptberuflichen sowie 170 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der ifs Sachwalterschaft vergangenen Freitag ihr Jubiläum. Vereinsobmann Dr. Stefan Allgäuer sowie Sachwalterschafts-Leiter Mag. Florian Bachmayr-Heyda konnten VertreterInnen des Bundesministeriums für Justiz, der Vorarlberger Landesregierung und der Landespolitik sowie VertreterInnen aus anderen Sozialinstitutionen als ihre Gäste begrüßen.

Kontinuierlich steigende KlientInnenzahlen

"Als im Jahr 1984 die gesetzliche Vertretung von Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Krankheit im Rahmen der Sachwalterschaft neu geregelt und damit die zuvor geltende Praxis der ‚Entmündigung' aufgehoben wurde, war dies eine weitreichende Verbesserung der rechtlichen Stellung jener Menschen. Einen wesentlichen Beitrag leistete zudem die Gründung der Sachwalterschaftsvereine, hierzulande die Schaffung der ifs Sachwalterschaft im Jahre 1985," ließ Bachmayr-Heyda in seiner Begrüßung die Geschichte Revue passieren und betonte die Bedeutung des Vereins: "Wie wichtig das Engagement der letzten 25 Jahre ist, belegen die stetig steigenden KlientInnenzahlen: Im vergangenen Jahr vertrat die ifs Sachwalterschaft beispielsweise 684 Personen - und die Zahl jener Menschen, die einen Sachwalter brauchen, befindet sich nach wie vor im Steigen."

Der Anstieg an Sachwalterbestellungen ist auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen: "Einer der Gründe ist sicherlich jener, dass unsere Gesellschaft zunehmend älter wird", erläuterte der Leiter der ifs Sachwalterschaft. "Denn mit der immer höher werdenden Lebenserwartung nimmt auch die Wahrscheinlichkeit für Pflegebedürftigkeit sowie Demenzerkrankungen zu." Als weiteren Grund führte Bachmayr-Heyda die Verrechtlichung der Gesellschaft an: "Gerade alten und geistig behinderten Menschen fällt es zunehmend schwer, sich in unserem immer komplexer werdenden Rechtssystem zurechtzufinden."


Kompetente und persönliche Unterstützung

Können erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung oder psychischen Krankheit sowie ältere Menschen mit einer Demenzerkrankung ihre Angelegenheiten nicht ohne die Gefahr einer Benachteiligung selbst erledigen und gibt es keine geeigneten Angehörigen, welche die Sachwalterschaft übernehmen könnten, so werden vom zuständigen Bezirksgericht SachwalterInnen bestellt. In solchen Fällen, stehen die ifs SachwalterInnen den Betroffenen persönlich und kompetent zur Seite. Sie kümmern sich um die materielle Situation, sie vertreten vor Behörden, halten persönlichen Kontakt mit der betroffenen Person und kümmern sich um deren soziale Betreuung.


Dank gebührt allen MitarbeiterInnen

"Immer mehr Menschen benötigen diese Art der Hilfe durch die ifs Sachwalterschaft. Dabei wäre es uns ohne die Unterstützung und den persönlichen Einsatz der zahlreichen ehrenamtlichen Sachwalterinnen und Sachwalter sowie ohne das umfassende Fachwissen der hauptberuflich Tätigen nicht möglich, so viele Personen zu begleiten und zugleich den hohen qualitativen Standard unserer Arbeit zu bewahren", bedankte sich Mag. Florian Bachmayr-Heyda bei seinen MitarbeiterInnen. Diesem Dank schlossen sich sowohl LSth. Mag. Markus Wallner als auch OSta. Mag. Andreas Sachs an, die in deren Grußworten die Verdienste der ifs Sachwalterschaft lobend erwähnten. 

Einen fachlichen Beitrag leistete im Rahmen der Feierlichkeiten Univ. Prof. DDr. Nikolaus Dimmel mit seinem Vortrag "Unzurechnungsfähigkeit als Normalzustand - Befähigungsdefizite bewältigen - Benachteiligte bemächtigen". Für die musikalische Unterhaltung sorgte Prim. Dr. Albert Lingg mit Band.

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Leitung: Mag. Florian Bachmayr-Heyda
Poststraße 2/4
6850 Dornbirn

T 05572/908888
F 05572/908888-43
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