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Foto: ifs; Peter Kopf, Geschäftsführer der ifs Schuldenberatung

Arbeitslosigkeit als Schuldentreiber

Röthis, den 11. März 2011

ifs Schuldenberatung präsentiert Jahresbericht 2010

(ifs Pd) Einkommensverschlechterung durch Arbeitslosigkeit ist ein Hauptgrund für Schuldenprobleme. Das stellt die ifs Schuldenberatung in ihrer Bilanz für das Jahr 2010 fest. „Mittlerweile ist beinahe ein Drittel unserer Klientinnen und Klienten ohne Anstellung und damit kaum in der Lage, Schulden aus eigener Kraft zu sanieren“, bringt Peter Kopf, Geschäftsführer der ifs Schuldenberatung, die Situation auf den Punkt. Selbst Menschen, die einen Arbeitsplatz haben, tun sich oft schwer, neben den Kosten für die Lebenshaltung auch noch Mittel für die Schuldentilgung aufzubringen. Wer eine hohe Miete zu bezahlen hat und Unterhaltszahlungen leisten muss, für den bleibt eine Schuldenlösung häufig ein unerreichbares Ziel.

Die ifs Schuldenberatung fordert daher seit Jahren einen leichteren Zugang zum Privatkonkurs und realistische Zahlungsquoten. Dabei geht es gar nicht um eine Entschuldung zum Nulltarif. Vielmehr soll Menschen, die sich bemühen, der Weg in eine schuldenfreie Zukunft offen stehen. „Leider wird unter den derzeitigen Bedingungen die Schuldenregulierung oft blockiert, weil vielen der betroffenen Arbeitslosen zu wenig Einkommen bleibt, um in einen Privatkonkurs zu gehen“, fasst Kopf das Problem zusammen. Damit wird der Wiedereinstieg ins Berufs- und Arbeitsleben erschwert, was gerade aus wirtschafts- und sozialpolitischer Sicht keine wünschenswerte Situation darstellt.

Zum Umkehren ist es nie zu spät!

Da viele betroffene Menschen  aus Scham davor Hilfe zu holen die angebotene Unterstützung nicht oder erst nach Jahren in Anspruch nehmen, hat die ifs Schuldenberatung die Jahresbilanz zum Anlass genommen, die Initiative „Zum Umkehren ist es nie zu spät!“ ins Leben zu rufen. Die Bereitschaft, das eigene Schuldenproblem aktiv anzugehen und sich dabei helfen und unterstützen zu lassen, ist dafür ein erster Schritt. Kombiniert mit professioneller Hilfe können dabei oft Auswege gefunden werden, wo scheinbar alles verbaut ist.

Präventiv gegen Schulden

Neben der Tätigkeit für ver- und überschuldete Menschen bietet die ifs Schuldenberatung auch ein umfangreiches Präventionsangebot. Mit dem „Vorarlberger Finanzführerschein“ werden Kinder und Jugendliche in allen Teilen des Landes auf einen richtigen Umgang mit Geld vorbereitet. Seit dem vergangenen Jahr gibt es darüber hinaus auch ein Angebot für junge Erwachsene. Unter dem Titel „Finanzwissen kompakt“ können sich  18- bis 25-Jährige umfassend informieren.

Finanziert wird die Arbeit der ifs Schuldenberatung durch den Vorarlberger Sozialfonds. Die Tätigkeit der Schuldenprävention durch das Land Vorarlberg, die AK, das AMS, die WK und die Banken Hypo, Raiffeisen, Sparkassen und Volksbanken.

 


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Donnerstag ist Sprechtag

Jeden Donnerstag von 9.00 - 15.00 Uhr (in Bregenz und Feldkirch) und von 9.00 -11.00 Uhr (in Bludenz) besteht die Möglichkeit für eine kostenlose und vertrauliche Erstberatung. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.  


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