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ifs: Silent Witnesses

Silent Witnesses - Ausstellungseröffnung am 5. Mai 2011

Röthis, den 3. Mai 2011

Frauen und Gewalt - eine Kooperation des ifs und des Frauenmuseums Hittisau

Am Donnerstag, den 5. Mai 2011 findet um 19 Uhr die Eröffnung der Ausstellung "Silent Witnesses" - eine Kooperation der ifs FrauennotWohnung mit dem Frauenmuseum Hittisau - statt. Gleichzeit ist im Frauenmuseum zudem die Ausstellung "Frauen im Kreuzfeuer" der britischen Fotografin Jenny Matthews zu sehen.

Jährlich werden in Österreich dreißig bis vierzig Frauen ermordet - viele davon von ihren Ehemännern, Lebensgefährten, Brüdern oder Ex-Partnern. In der vom Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser konzipierten Ausstellung "Silent Witnesses" steht jede ausgestellte Silhouette stellvertretend für eine Frau, die in den vergangenen Jahren in Österreich umgebracht wurde. Diese Frauen standen mitten im Leben. Sie hatten Familie, hatten FreundInnen, hatten Träume. Jetzt sind sie für immer stumm. Es liegt an uns, ihre Geschichte nicht zu vergessen: Gewalt an Frauen ist ein Verbrechen gegen die Menschenrechte.

Die britische Fotografin Jenny Matthews fängt seit mehr als zwanzig Jahren mit ihrer Kamera die Erfahrungen, die Frauen auf der ganzen Welt mit Krieg und Gewalt machen, ein. Ihre Ausstellung "Frauen im Kreuzfeuer" dokumentieren das Leben und die Überlebensstrategien von Frauen während und nach bewaffneten Konflikten. 

Zudem findet am 12. Mai 2011 im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Themenschwerpunkt "Frauen und Gewalt" - eine Kooperation zwischen ifs Gewaltschutzstelle und Frauenmuseum Hittisau - der Vortrag "Vergewaltigungsmythen" statt.
Barbara Krahé, Professorin für Sozialpsychologie, informiert über sogenannte Vergewaltigungsmythen. Stereotype Vorstellungen über Opfer und Täter spielen bei der Urteilsbildung über Vergewaltigungsfälle eine große Rolle und wirken sich zum Nachteil der Opfer aus, indem sie ihnen eine Mitschuld zuweisen und die Täterverantwortung herabstufen. So wird sexuelle Gewalt verharmlost und zwischen "echten" bzw. "unechten" Vergewaltigungen unterschieden.

Im Rahmen des abschließenden Vortrages dieser Veranstaltungsreihe widmet sich Justine Glaz-Ocik am 9. Juni 2011 dem "Falsche-Opfer-Syndrom" in Stalkingfällen. Fragen wie "Was ist darüber bekannt und wie ist dieses zu erkennen?" gilt es zu beantworten.

 

Fact-Box

5. Mai - 26. Juni 2011
Silent Witnesses
Frauen im Kreuzfeuer
Ausstellungseröffnung am 5. Mai 2011, 19 Uhr

12. Mai 2011, 20 Uhr
"Vergewaltigungsmythen"
Vortrag
Barbara Krahé

9. Juni 2011, 20 Uhr
"Falsche Stalkingopfer"
Vortrag
Justine Glaz-Ocik


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